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In Zukunft keine Wartezeitquote mehr beim Medizinstudium?

Lesezeit: ca. 4 Min. | Beitrag vom

Zusammenfassung

4.5 / 5 aus 19 Abstimmungen

Innerhalb der Länder sind sich die Verantwortlichen einig, Studienplätze für Medizin in der Zukunft nicht mehr nach der Wartezeit zu vergeben. Die Wartezeitquote für das Medizinstudium fällt in Zukunft weg.
Künftig sollen weiterhin Abiturnoten ausschlaggebend für die Wartezeitquote für das Medizinstudium sein. Doch das ist mit der vorherigen Regelung nicht mehr zu vergleichen. Nach dem Willen der Bundesländer soll die Vergabe von Studienplätzen nach Wartezeit wegfallen. Allerdings sind die Abiturnoten weiterhin wichtig dafür, wer sein Studium als Mediziner starten darf. In diesen Punkten haben sich die Länder im Rahmen der Kultusministerkonferenz geeinigt, die in Erfurt stattfand.

Wartezeitquote für das Medizinstudium - Abiturnote weiterhin wichtig

Die 20 Prozent Quote zur Vergabe von Studienplätzen an Bewerber mit den besten Abiturschnitten bleibt bestehen. Es gibt einen festen Schlüssel, der besagt, dass 20 Prozent der etwa 11.000 Studienplätze in der Medizin an diejenigen gehen, welche die besten Noten erzielt haben. Also handelt es sich dabei um Einserabiturienten. Zusätzliche 20 Prozent wurden wie immer nach Wartezeit vergeben, die nach dem Abitur beginnt. Das ist in Zukunft nicht mehr der Fall. Die weiteren 60 Prozent wurden bisher nach verschiedenen Kriterien von den Universitäten selbst ausgewählt. Doch die Abiturnote ist und bleibt wichtig. Das spezielle Auswahlverfahren der Universitäten soll im neuen Vertrag nicht generell geändert werden.
Es ist allerdings neu, dass nicht nur die Abiturnote, sondern auch zusätzliche Kriterien eine Rolle spielen, wenn es um die Auswahl der Bewerber geht. Noch in diesem Jahr wollen die Kultusminister dazu eine Entscheidung treffen. Damit auch die lange Wartenden bedient werden können, muss nun geprüft werden, ob die Qualifikationen, die in der Wartezeit erworben werden, in weiteren Quoten eine Berücksichtigung finden sollen. Die Wissenschaftssenatorin aus Hamburg Katharina Fegebank sagt, dass die Talentquoten Faktoren berücksichtigen sollen, bei denen es sich um spezielle Eignungen handeln kann.

Wartezeitquote Medizinstudium fällt weg
Bisher konnten Bewerber bis zu 8 Jahre auf einen Studienplatz warten - CC0, pexels.com

Zum Teil ist die Vergabe von Studienplätzen verfassungswidrig

Die Länder reagieren ungehalten auf das Urteil zur Wartezeitquote für das Medizinstudium im Dezember letzten Jahres. Zu diesem Zeitpunkt hatte Karlsruhe entschieden, dass dieses Verfahren zur Vergabe der Studienplätze zum Teil verfassungswidrig ist. Es soll bis Ende des Jahres 2019 neu entschieden werden. Allgemeinmediziner Stellenangebote stehen zur Verfügung, damit Sie nach Ihrer Zulassung als Arzt den passenden Job finden können. Grundsätzlich stören sich die Richter aus Karlsruhe an der Bedeutung der Abiturnote. Sie kritisieren eher die sehr langen Wartezeiten für Medizinstudienplätze, die teilweise acht Jahre andauern können. Des Weiteren sagten sie, dass der Gesetzgeber noch weitere Kriterien für das Auswahlerfahren der Universitäten vorschreiben muss neben der Abiturnote. Zudem monierte das Gericht, dass die Noten in den Ländern miteinander verglichen werden müssen. Daher soll ein Ausgleichsmechanismus angewendet werden, bis diese Vergleichbarkeit durch die Politik hergestellt wurde. Bis Ende des Jahres 2019 soll dies in einem Staatsvertrag geregelt sein. Die KMK sagte, dass dieses neue System bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig ist, speziell der Datenaustausch mit den Universitäten.
Die Anzahl der Bewerber ist parallel dazu stark angestiegen. Es bewarben sich im vergangenen Semester über 43.000 Studenten auf nur etwa 9.200 Plätze. Damit erhielt nur jeder fünfte Bewerber einen Studienplatz.

Weitere Informationen zur Wartezeitquote für das Medizinstudium

Wenn Sie Medizin studieren möchten, können Sie also nicht mehr damit punkten, dass Sie für eine lange Zeit auf einen Studienplatz gewartet haben. Die Zahl der Bewerber ist schwer zu schätzen und geht vermutlich in die 10.000. Für diese heißt es, dass sie jetzt einfach "Pech" haben. Die Wartezeit war umsonst und der Traum des Studiums ist ausgeträumt. Außer Sie haben eine Ausbildung als Krankenschwester oder Rettungssanitäter gemacht. Ein guter Anwalt könnte dabei auch behilflich sein. Die Wartezeitquote für das Medizinstudium soll ersatzlos gestrichen werden. Doch allzu leicht ist das nicht, denn über 100 Rechtsanwälte haben sich bereits auf Fragen zu diesem Umstand spezialisiert.

Wer nach der Abiturnote auswählt, spart sich Arbeitszeit

Die Juristen glauben, dass man darüber streiten kann, ob die neue Regelung einer Zusage gleichkommt, die verbindlich ist, oder nur eine Prognose, die aussagt, dass bei denselben rechtlichen Bedingungen und bei gleicher Beziehung zwischen Bewerbern und Studienplätzen mit der Zulassung gerechnet werden kann. Auf diese Weise können Bewerber, die bereits seit langer Zeit auf einen Platz warten, auf Umwegen doch noch einen Platz erhalten.

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