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10 lustige Fakten in der Medizin

Jennifer Schulte-Tickmann von Jennifer Schulte-Tickmann
Lesezeit: ca. 5 Min. | Beitrag vom :


Gerade in der Welt der Medizin passieren oft Dinge, bei denen man sich manchmal fragt, ob das jetzt wirklich wahr oder doch nur ein blöder Witz ist. Hier sind zehn Fakten, die wahrscheinlich eher in der Kategorie "Unnützes Wissen" im Gedächtnis bleiben und vielleicht auch den Allgemeinmediziner staunen lassen.****

  1. Forscher der Universität Osnabrück wollen Twitter nutzen, um den Verlauf von Grippewellen vorauszusagen. Das KI-System „Watson“ sucht dabei in Twitter-Posts nach entsprechenden Keywords und versteht auch deren Inhalt. So soll differenziert werden, ob jemand zum Beispiel schreibt, lediglich eine Grippe-Impfung bekommen zu haben oder bereits Anzeichen einer Infektion beschreibt. So kann im besten Fall gesagt werden, wie viele Menschen wann unter den Symptomen der Grippe leiden – so lange sie es denn auch twittern.
Facharzt Grippewelle Hausarzt
Medizin auf dem Handy - CC0, pexels.com
  1. Menschen die den Eindruck haben, dass ihre Katze sie einfach nicht leiden kann, können noch eine andere Möglichkeit in Betracht ziehen. Vielleicht liegt es gar nicht an der Persönlichkeit, sondern einfach am Menschsein. Forscher der Universität Edinburgh fanden nämlich heraus, dass nicht nur Menschen allergisch gegen Katzen sein können, sondern das es auch umgekehrt geht. Demnach sind 0,5 Prozent aller Hauskatzen allergisch gegen Menschen bzw. dessen Haare und Hautschuppen.
Facharzt Allergie
Katzenallergie - Menschenallergie? - CC0, pexels.com
  1. Die Liste der bekannten Phobien ist lang und merkwürdig: Caligynephobie ist die Angst vor schönen Frauen, Peladophobie die Angst vor glatzköpfigen Menschen während Pteronophobie die Angst, mit Federn gekitzelt zu werden, beschreibt. Wer unter Abibliophobie leidet, für den ist unter Umständen ein Medizinstudium interessant. Immerhin beschreibt diese Phobie die Angst vor einem Mangel an Büchern. Die dürften gerade Medizinstudierenden so schnell nicht ausgehen.
Forscher Phobien Medizin
Medizinstudenten leiden eher nicht an Abibliophobie - CC0, pexels.com
  1. Eine polnische Studie widmete sich der Frage, wie ein lächelnder Mensch auf andere wirkt. Die Ergebnisse können fröhlichen Menschen dabei tatsächlich die Ferien vermiesen. So wird Lächeln in Japan, Indien, Iran und auch in Frankreich als Ausdruck von Dummheit eingeordnet. In China, Malaysia, der Schweiz und auch bei uns in Deutschland wirken lächelnde Menschen hingegen intelligent. Noch mal Glück gehabt.
Studie Lachen
Lächelnde Menschen - Zeichen von Dummheit? - CC0, pexels.com
  1. Kein Geld für ein Ticket dabei? Zehn Kniebeugen tun es auch - zumindest in Mexiko-Stadt. Diese Fitness-Kampagne wurde dort im Kampf gegen Übergewicht und dadurch resultierenden Erkrankungen eingeführt. Um sich eine Gratis-Fahrkarte zu verdienen, müssen vor speziellen Fahrkartenschaltern zehn Kniebeugen absolviert werden. Die ersten 80.000 Freiwilligen erhielten als Belohnung zudem einen Schrittzähler.
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Sport gegen Übergewicht - CC0, pixabay.com
  1. Laut Forschern der Indiana University in Bloomington, leiden Männer mit "typisch männlicher“ Einstellung eher an Depressionen. Der Studie zufolge sind Männer, die glauben, sie seien Frauen überlegen, anfälliger für psychische Probleme als ihre Emanzipation-befürwortenden Kollegen. Zu den elf beeinflussenden Einstellungen gehörten auch der Wunsch zu gewinnen, keine Gefühle zu zeigen, Dominanz, Macht über Frauen, Ablehnung von Homosexuellen sowie das Streben nach Status.

  2. Wenn wir uns dafür entscheiden, was wir essen wollen, nutzt unser Gehirn einen Farbcode - das sagt eine Studie der International School for Advanced Studies (SISSA) in Trieste. Je röter ein Lebensmittel, desto größer ist demnach die Wahrscheinlichkeit, dass ein unverarbeitetes Nahrungsmittel nahrhaft ist. Grün steht dagegen eher für weniger Kalorien. Es handelt sich laut der Studie um einen alten evolutionären Mechanismus, um besonders nahrhafte Beeren und Früchte leicht von ungenießbarem Dschungel-Laub unterscheiden zu können. Der Urmensch, der die Chilischote entdeckt hat, dürfte dem wahrscheinlich widersprechen.

Studie Ernährung Ernährungsmedizin Facharzt
Studie Ernährungsmedizin by: Anton Darius | Sollers, unsplash.com
  1. Wer sich einer fleischlosen Ernährung verschrieben hat, dem fehlt oft Eisen als Nährstoff. Forscher von der American Chemical Society haben herausgefunden, dass Insekten die Lücke, die durch den Verzicht auf Fleisch entsteht, füllen könnten. Dabei zeigte sich, dass die Bioverfügbarkeit von Eisen bei Insekten höher lag als bei Fleisch, sodass der Körper diesen Nährstoff im Vergleich sogar noch besser aufnehmen und verwerten kann. Bei über zwei Milliarden Menschen stehen Insekten laut U.N. Food and Agriculture Organization, die über 1.900 Insektenarten als Nahrungsmittel listet, heute bereits auf dem Speiseplan. Die moralische Komponente müssen Vegetarier aber mit sich selbst klären.

  2. Forscher der Universitäten Bonn und Toulouse haben Mutationen in drei Genen target identifiziert die dazu führt, dass manche Kinder völlig zerzauste Haaren haben, die sich einfach nicht kämmen lassen. Betroffene dieses Struwwelpeter-Syndroms leiden unter extrem krausen, trockenen, meist hellblondem Haar mit charakteristischem Glanz, welches sich jeder Anstrengung, sie zu bändigen, widersetzt. Am dominantesten sind diese Symptome in der Kindheit und lassen dann mit der Zeit nach. Es zeigte sich, dass bei Menschen mit dem Struwwelpeter-Syndrom die drei Gene PADI3, TGM3 und TCHH wichtig für die Struktur der Haare sind. Ist nur eines dieser drei Gene mutiert, führt dies zu Haaren außer Rand und Band. Gesundheitliche Beeinträchtigungen müssen allerdings nicht befürchtet werden. Die Haare seien zwar widerspenstig, sind sonst aber harmlos.

Forscher Medizin Gen
Struwwelpeter-Syndrom - CC0, pexels.com
  1. Tabuthema Pupsen. Während das Geräusch an sich noch leicht von anderen Klängen überdeckt werden kann, wird man oft spätestens vom Geruch verraten. Forscher von derMonash University in Melbourne haben herausgefunden, welche Lebensmittel besonders unangenehme Gerüche verursachen. Zwar produzieren Darmbakterien überwiegend Wasserstoff, Methan und Kohlendioxid, doch sind diese Gase geruchlos. Erst Wasserstoffsulfid, ein schwefelhaltiges Gas, sorgt für den bekannt üblen Gestank. Dieses gelangt vor allem durch eiweißhaltige Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte oder Eier in den Darm. Dadurch kann die Menge an Wasserstoffsulfid, das die Bakterien abgeben, bis um das Siebenfache steigen. Komplexe Kohlenhydraten und Ballaststoffe wie Kartoffeln, Bananen, Gemüse, Getreide oder Spargel ließen den Ausstoß von Wasserstoffsulfid dagegen um 75 Prozent sinken. Also, Low Carb heißt auch Much fart.

 
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Jennifer Schulte-Tickmann versteht es, praktisches Wissen und nützliche Tipps aus der Branche an Hausarztpraxen sowie praktizierende und angehende AllgemeinmedizinerInnen und HausärztInnen weiterzugeben.

     

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