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Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch als Arzt - mit guter Vorbereitung punkten

von Monia Geitz
Lesezeit: ca. 12 Min. | Beitrag vom

Zusammenfassung

7 Schritte zum erfolgreichen Bewerbungsgespräch

Gratulation: Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch haben Sie die erste Hürde zum neuen Job genommen. Denn damit hat der Arbeitgeber Ihre fachliche Qualifikation für gut befunden. Damit Sie ihn im Bewerbungsgespräch auch mit Ihrer Persönlichkeit überzeugen, zahlt sich eine gute Vorbereitung aus: Sie senkt Ihre Nervosität und steigert Ihre Erfolgschancen. Mit unseren Tipps sind Sie bestens vorbereitet.

Vorstellungsgespräch Arzt

Schritt 1: Gründliche Recherche vor dem Bewerbungsgespräch

Informieren Sie sich im Vorfeld ausreichend über Ihren potenziellen Arbeitgeber und seine Praxis. Recherchieren Sie dazu möglichst viele Informationen:

Website-Check:

  • Anzahl, Namen und Schwerpunkte des Behandlers
  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Vita des Arbeitgebers (Kenntnis über Publikationen und Forschung des Chefs zahlt sich aus)
  • Besondere Verfahren, Therapien oder Beratungen
  • Legt man Wert auf IgeL-Leistungen?
  • Wie lautet die Praxisphilosophie?
  • Wie empfinden Sie die Patientenansprache?

Anmutung der Website:

  • Ist sie modern, aktuell, mit ansprechenden Bildern?
  • Werden Behandler, Personal oder die Praxisräume abgebildet?
  • Wie wirkt das Inventar, falls sichtbar?
  • Gibt es eine Online-Terminvereinbarung zur Entlastung des Telefonaufkommens?

Google-Check:

Google Suchfeld
Was findet sich im Internet über den Arbeitgeber? Foto: PhotoMIX Company, pexels.com, CC0
  • Finden Sie Berichterstattung über die Praxis oder den Inhaber?
  • Finden Sie Einträge in Patientenbewertungsportalen? Sind diese aktuell, zahlreich und positiv?
  • Bei Kritik: Was wird kritisiert?
  • Finden Sie Einträge in Fachportalen oder Foren?

Social Media-Check:

Recherchieren Sie nach Profilen oder Unternehmensseiten in den sozialen Netzwerken: Facebook (persönliche Profile und fachliche Gruppen), Twitter und Instagram, aber auch die Business-Profile Xing und LinkedIn.

Welche (Fach)Beiträge werden geposted? Lassen sich Vorlieben erkennen? Gibt es möglicherweise gemeinsame Kontakte? Gemeinsamkeiten können ein Pluspunkt sein.

Je umfangreicher Ihre Recherche ist, desto besser können Sie sich auf das Gespräch vorbereiten. Möglicherweise findet sich hierbei schon ein Aufhänger, mit dem Sie im Gespräch punkten können.

Schritt 2: Verdeutlichen Sie Ihre Motivation

„Warum möchten Sie ausgerechnet in unserer Praxis arbeiten?“ Diese Frage wird in Vorstellungsgesprächen oft gestellt. Vergegenwärtigen Sie sich Ihren inneren Antrieb: Was reizt und begeistert Sie an dem Job? Wofür „brennen“ Sie? Was bedeutet Ihnen eine sinnstiftende Tätigkeit? Worauf sind Sie neugierig, welchen Herausforderungen wollen Sie sich stellen, was ist Ihre Leidenschaft?

Lesen Sie dann noch einmal die Stellenausschreibung. Welche Soft Skills werden gefordert? Beschreiben Sie, warum diese auf Sie zutreffen. So belegen Sie insgesamt stimmig, warum Sie die richtige Kandidatin oder der richtige Kandidat für die Stelle sind.

Schritt 3: Begründen Sie Ihren Gehaltswunsch

Oft wird auch die Frage nach dem Wunschgehalt gestellt. Begründen Sie Ihre Forderung – mit Ihrer Kompetenz und Erfahrung oder mit einem allgemeinen Gehaltsspiegel (ggf. des jeweiligen Bundeslands, da regionale Unterschiede bestehen). Eine Orientierung kann auch die Vergütung in Krankenhäusern sein.

Schritt 4: Üben Sie die Selbstpräsentation

Die Selbstpräsentation gehört zu den Standard-Elementen des Vorstellungsgesprächs und gibt dem Bewerber die Chance, sein individuelles Profil zu präsentieren. In zwei bis fünf Minuten soll der potenzielle Arbeitgeber einen ersten, möglichst positiven Eindruck erhalten. Nicht nur der Inhalt, auch die Art der Präsentation fließt in die Bewertung mit ein: strukturiert, glaubwürdig, stimmig.

Zum Inhalt der Selbstpräsentation gehören grundlegende Informationen wie Name, Alter, Studienort, Fachrichtung, Auslands- und Praxiserfahrung oder Spezialisierung.

Anschließend sollten Sie Ihre Motivation für die ausgeschriebene Stelle zum Ausdruck bringen – warum Sie gerade in dieser Praxis arbeiten möchten, was Sie daran reizt und warum Sie der richtige Kandidat sind. Welche berufliche Entwicklung haben Sie durchlaufen? Welche Fähigkeiten haben Sie dabei erworben? Haben Sie bereits Erfahrungen mit bestimmten Methoden oder Therapien, die in der Stellenausschreibung gefordert werden, oder hegen Sie ein Faible dafür? Damit beweisen Sie, dass Sie sich mit der Praxis auseinandergesetzt haben und dem Anforderungsprofil entsprechen. Nennen Sie zudem ausgewählte Erfolge Ihrer beruflichen Laufbahn und vermitteln Sie Ihre Begeisterung, Ihre Stärken sowie Ihren Mehrwert für die Praxis.

Tipp: Sprechen Sie laut vor sich hin oder trainieren Sie mit einem Sparringspartner – das hilft, die Präsentation „stimmig“ vorzutragen. Nutzen Sie zudem einen Timer, um ein Gefühl für die Zeit zu entwickeln und die fünf Minuten nicht zu überschreiten.

Schritt 5: Planen Sie Anreise und Outfit

Planen Sie den Besuch in der Praxis vorab genau, damit sich am Tag des Gesprächs weder Hektik noch ungeplanten Katastrophen ergeben.

Anreise

Informieren Sie sich, wie Sie am besten zur Praxis gelangen. Fahren Sie vorher, wenn möglich, die Strecke zu genau der Zeit ab, zu der das Gespräch stattfinden soll. Gibt es dann Berufsverkehr, Staus oder Baustellen? Wie lange dauert die Fahrt? Vergewissern Sie sich, dass Ihr Navi die Praxisadresse kennt. Ein Blick in Google Maps hilft zudem, sich in fremden Orten zu orientieren. Prüfen Sie auch, wo sich (freie) Parkplätze oder Parkhäuser in Praxisnähe befinden, damit Sie nicht lange suchen müssen.

Falls Sie mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen, klären Sie, welche Linie Sie nutzen und an welcher Haltestelle Sie um- oder aussteigen müssen. Beachten Sie auch mögliche Fahrplanänderungen aufgrund von Schulferien, Umleitungen oder Streik. Prüfen Sie schließlich, wie viel Zeit der anschließende Fußweg noch in Anspruch nimmt. Planen Sie in jedem Fall genügend Pufferzeit mit ein, denn Unpünktlichkeit ist ein No-Go beim Vorstellungsgespräch.

Outfit

Auch für das Outfit gilt: Suchen Sie sich rechtzeitig aus, was Sie tragen möchten. Das Outfit sollte seriös wirken und Ihren Typ unterstreichen. Wer die gewünschten Kleidungsstücke zu Hause probeträgt, merkt schnell, ob alles passt und sauber ist, ob Teile in die Reinigung oder nachgekauft werden müssen oder ob das Outfit auch im Sitzen bequem ist. Auch die Schuhe benötigen einen Check: Sind sie sauber und intakt?

Achten Sie auch auf für Sie vorteilhafte Farben und Schnitte. Bringt das Outfit Sie zum Strahlen? Gefallen Sie sich darin? Dann ist es perfekt! Bei Schmuck, Make-up, Duft, Haaren oder Bart ist Zurückhaltung angesagt. Mit einem gepflegten, frischen und dezenten Erscheinungsbild sind Sie auf der sicheren Seite.

Tipp: Stecken Sie für alle Fälle Ersatz-Strümpfe, -bluse oder -hemd ein. Denken Sie auch an einen Schirm, damit Sie bei Regen nicht tropfnass auf der Matte stehen.

Schritt 6: Punkten Sie im Bewerbungsgespräch

Das eigentliche Bewerbungsgespräch dauert meist zwischen 30 und 60 Minuten und gliedert sich üblicherweise in die folgenden fünf Abschnitte:

1. Warm-up und SmallTalk

In der Praxis nimmt Sie meist das Personal in Empfang und führt Sie – gegebenenfalls nach kurzer Wartezeit – in den Besprechungsraum. Begrüßen Sie den Praxisinhaber und, falls anwesend, weitere Personen freundlich mit festem Händedruck und schauen Sie ihm in die Augen. Sprechen Sie ihn mit Namen und Titel an. Versuchen Sie jedoch nicht, eine Rolle zu spielen, sondern bleiben Sie authentisch. Achten Sie auch auf eine offene Körpersprache. Übrigens: Wer das Verhalten des Gegenübers spiegelt, wirkt sympathisch. In der Regel folgt ein kurzer Small Talk, in dem man Sie nach Ihrer Anreise fragt und ein Getränk anbietet.

2. Kennenlernen des Bewerbers: die Selbstpräsentation

Haben alle Anwesenden Platz genommen, erfolgt oft eine kurze Vorstellungsrunde. Der Praxisinhaber leitet dann zur Selbstpräsentation des Bewerbers über – oft mit den Worten: „Stellen Sie sich doch einmal vor“ oder „Erzählen Sie doch mal etwas über sich.“

Die Selbstpräsentation ist ein Standardelement im Bewerbungsgespräch, dauert zwischen drei und fünf Minuten und gibt einen kurzen Überblick über den eigenen Werdegang. Beten Sie hier aber nicht den CV herunter, sondern führen Sie aus, was Sie an dieser Praxis im Vergleich zu anderen Praxen interessiert – und warum Sie perfekt auf das Anforderungsprofil passen.

3. Fragen des Praxisinhabers

Anschließend stellt man Ihnen üblicherweise Fragen. Oft will der Praxisinhaber wissen, ob der Bewerber Standard-Abläufe kennt. Fachinhalte werden oft nur in einem Überblick abgefragt – zum Beispiel, mit welchen Krankheitsbildern, Therapien oder Medikamenten Sie bereits Erfahrungen haben, welche Arbeitsbereiche Sie kennen, warum Sie Medizin studiert haben oder welche Werte, Praxisphilosophie oder Arbeitsumfeld Ihnen wichtig sind.

Auch auf Fragen nach Ihren Stärken, Schwächen, Fehlern, Erfolgen oder Misserfolgen sollten Sie gefasst sein. Oft will der Praxisinhaber auch wissen, was Sie von ihm als Vorgesetzen erwarten, wie Sie sich die Arbeit in der Praxis oder Ihre berufliche Zukunft vorstellen, welche beruflichen Ziele Sie haben oder ob Sie sich bei Mitbewerbern beworben haben.

Tipp: Werden Sie auch bei kritischen Fragen nicht nervös – häufig dienen diese als Stresstest. Hierzu kann auch die Gehaltsfrage gehören. Informieren Sie sich im Vorfeld auf entsprechenden Portalen mit Gehaltstabellen über eine realistische Höhe und über mögliche Gehaltsstrukturen, zum Beispiel fixes Gehalt plus Umsatzbeteiligung.

Nicht zulässige Fragen
Bestimmte Fragen sind im Bewerbungsgespräch unzulässig. Dazu gehören Fragen zu Kinderwunsch, Familienplanung und Schwangerschaft, sexueller Orientierung, Gesundheitszustand und Behinderungen, Herkunft, Religion und Konfession, Parteizugehörigkeit, Vermögensverhältnissen oder Vorstrafen. Im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist geregelt, welche Fragen erlaubt sind. Auf unzulässige Fragen dürfen Sie mit der Unwahrheit antworten oder den Praxisinhaber darauf ansprechen.

4. Eigene Fragen stellen und Interesse zeigen

Bevor das Gespräch endet, gibt man Ihnen Gelegenheit, selbst Fragen zu stellen. Nutzen diese Gelegenheit unbedingt – so zeigen Sie Interesse und können selbst noch Offengebliebenes klären. Folgende Fragen bieten sich an:

  • Wer arbeitet mich ein?
  • Wie gestalten sich die Praxisabläufe?
  • Mit wem arbeite ich zusammen?
  • Gibt es ein Schichtsystem oder Arbeitszeitmodelle?
  • Wie viel Zeit steht für die Behandlung der Patienten zur Verfügung?
  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
  • Welches technische Equipment wird benutzt?
  • Welches Vergütungssystem ist vorgesehen? Gibt es neben der fixen Vergütung auch noch eine variable?

5. Verabschiedung

Zum Abschluss erfolgt die Verabschiedung. Falls das weitere Prozedere des Bewerbungsprozesses noch nicht thematisiert wurde, fragen Sie nach, wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können. Egal, welchen Eindruck Sie von dem Gespräch haben – bedanken Sie sich und verabschieden Sie sich von Ihrem Gesprächspartner mit einem Lächeln.

Tipp: Bedenken Sie, dass Ihr offizieller Auftritt erst dann endet, wenn Sie aus Hör- und Sichtweise der Praxis gelangt sind. Die Zigarette unterm Praxisfenster oder ein lautstark lästerndes Telefonat, befördert so manchen Kandidaten auch nach einem gelungenen Gespräch ins Aus.

Schritt 7: Setzen Sie im Nachhinein noch einen krönen Abschluss

Wer schreibt, der bleibt – das gilt auch nach dem Vorstellungsgespräch. Warten Sie also nicht stoisch auf ein Feedback, sondern werden Sie noch einmal aktiv.

Schreiben Sie eine Dankes-E-Mail:

Bedanken Sie sich am nächsten oder übernächsten Tag per E-Mail für das positive und informative Gespräch bei Ihrem Gesprächspartner. Erwähnen Sie, was Ihnen alles gefallen hat und bekunden Sie nochmals Ihr Interesse am Job. So verdeutlichen Sie, dass Sie nach wie vor an einer Zusammenarbeit interessiert sind und rufen sich zudem noch einmal positiv in Erinnerung.

Fassen Sie nach dem Gespräch nach:

Falls im Gespräch bereits geklärt wurde, wann Feedback zu erwarten ist, warten Sie diesen Zeitpunkt ab. Hören Sie nichts, melden Sie sich etwa drei Tage nach dem vereinbarten Zeitpunkt und erkundigen sich, wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können.

War keine Frist vereinbart, dürfen Sie guten Gewissens nach drei bis vier Wochen nachfragen, wie weit der Auswahlprozess vorangeschritten ist. Erfragen Sie, ob Sie noch Unterlagen nachreichen können, um die Entscheidung zu beschleunigen. Bleiben Sie auch hier freundlich und geduldig – Sie wissen nicht, über welche Beziehungen Ihr potenzieller Arbeitgeber verfügt.

Nutzen Sie aber in jedem Fall die Wartezeit, um sich weiter zu bewerben. Denn mit einer guten Vorbereitung lässt der Traumjob bestimmt nicht lange auf sich warten.

Checkliste zum Bewerbungsgespräch

Vor einem Bewerbungsgespräch stellt sich schnell Nervosität ein. Deshalb haben wir die wichtigsten Fakten hier noch einmal zusammengestellt. Mit der folgenden Checkliste zum Download haben Sie alles Wesentliche für ein gelungenes Vorstellungsgespräch im Blick – guten Erfolg!

Checkliste Vorstellungsgespräch als Arzt


Extra-Tipp: Das digitale Vorstellungsgespräch

Gerade in der Corona-Zeit finden viele Vorstellungsgespräche online statt. Die inhaltliche Vorbereitung unterscheidet sich beim virtuellen Job-Interview nicht vom persönlichen Gespräch. Allerdings sollte man etwas Zeit in die technische Vorbereitung investieren. Achten Sie auf folgende wichtige Aspekte:

✔ Stabile Verbindung
Sorgen Sie für eine stabile WLAN-Verbindung, gegebenenfalls auch mit einem LAN-Kabel. Auch die Position des Routers hat Einfluss auf die Stabilität.

✔ Guter Ton
Ein Head-Set empfiehlt sich, denn so sprechen Sie immer genau ins Mikrofon und die Audio-Qualität wird deutlich besser. Zudem mindert ein Head-Set die Gefahr akustischer Störungen oder Feedbacks.

✔ Ruhe
Stellen Sie sicher, dass Sie während der gesamten Interview-Zeit ungestört sprechen können. So sollten keine Geräusche von Familie, Mitbewohnern, Haustieren oder Musikanlagen hörbar sein. Auch sollte das Fenster möglichst geschlossen sein, um Störgeräusche von Verkehr, Baustellen, Flugzeugen etc. so gering wie möglich zu halten.

✔ Neutraler Hintergrund
Sorgen sie für einen ruhigen, möglichst weißen Hintergrund, der nicht von Ihrem Gesicht ablenkt. Grünpflanzen, Türen, Fenster, volle Regale, unruhige Wanddekorationen oder ein wirres Durcheinander sollten Sie vorher beseitigen. Ist das nicht machbar, setzen Backdrops oder Roll-ups, die man günstig erwerben kann, den eigenen Auftritt professionell in Szene.

✔ Gute Ausleuchtung
Auch eine gute Ausleuchtung ist wichtig, um nicht nur wie ein schwarzer Schattenumriss zu erscheinen. Am günstigsten ist eine natürliche Lichtquelle von vorn oder der Seite. Beachten Sie auch, welches Tageslicht zum Zeitpunkt des Interviews herrscht. Zudem empfehlen sich Video-Leuchten, die hinter dem Monitor positioniert und auf das Gesicht gerichtet werden.

✔ Outfit
Das Outfit sollten Sie auch für ein Online-Gespräch sorgfältig wählen. Verzichten Sie auf kleinformatige Muster, da diese auf dem Bildschirm flimmern können, sowie auf grelle Farben und Weiß, die das Licht stark reflektieren. Am vorteilhaftesten wirken neutrale Farben.

✔ Programme schließen
Beenden Sie auf Ihrem Rechner alle offenen Fenster und Programme.

✔ Spickzettel nutzen
Legen Sie sich Ihre Bewerbungsunterlagen gut sichtbar auf den Tisch, ebenso eigene Notizen, die Sie als Gedächtnisstütze nutzen. Beides bleibt in der Regel für den Interviewpartner unsichtbar. Stifte, Notizblock, ein Glas stilles Wasser und Taschentücher komplettieren das Set.

✔ Kamera ausrichten
Positionieren Sie sich so vor dem Monitor, dass Ihr Gesprächspartner hauptsächlich Ihr Gesicht und nicht den Körper sieht. Erhöhen Sie ggf. den Monitor oder Laptop, um ihm auf Augenhöhe zu begegnen.

✔ Blickkontakt halten
Der Blickkontakt kann aufgrund der Kameraposition schwierig sein, sollte Sie aber nicht irritieren. Schauen Sie möglichst oft direkt in die Kamera statt auf den Monitor – so halten Sie den Blickkontakt aufrecht.

✔ Langsam bewegen
Bewegung und Gestik drückt zwar Lebendigkeit aus, wird dies bei der digitalen Übertragung oft verzögert und wirkt dadurch irritierend. Deshalb sollten Sie schnelle und häufige Bewegungen vermeiden.


 
Ein Beitrag von:
Monia Geitz

Monia Geitz ist Fachjournalistin, Redakteurin und PR-Referentin und seit 20 Jahren in der Gesundheitsbranche zu Hause.

     


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