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Mami.goes.medicine - Mutter, Instagramerin, Medizinstudentin

Karin aka mami.goes.medicine von Karin aka mami.goes.medicine
Lesezeit: ca. 4 Min. | Beitrag vom :

Inhaltsverzeichnis:


Mami goes medicine! - Wie groß kann der Traum vom Medizinstudium sein? Für Karin war er so groß, dass sie über 8 Jahre auf ihren Studienplatz wartete. Anschließend begann sie ihr Studium als zweifache Mutter und berichtet auf Instagram aus diesem sehr herausfordernden Studienalltag.

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Karin berichtet nicht nur aus ihrem Medizinstudium, sondern auch vom Studieren mit Kind.

Wir haben Karin interviewt

Könntest du dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Hallo... oder Moin wie man in Hamburg sagt! Ich bin Karin, 36 Jahre alt und hauptberuflich glücklich verheiratete Ehefrau und Mutter zweier energiegeladener Kinder (2 und 7 Jahre alt). Nebenberuflich bin ich Medizinstudentin. Trotz sehr gutem Abitur habe ich 8 Jahre auf meinen so langersehnten Studienplatz in der Humanmedizin in Hamburg gewartet. Die Liebe zur Medizin entdeckte ich auf Umwegen, nachdem ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau in einem medizinischem Konzern absolvierte und im Anschluss als Medizinprodukteberaterin (und später Pharmareferentin) für diese Firma Tag für Tag in den OP ging.

Was fasziniert dich an der Medizin?

Am meisten fasziniert mich an der Medizin, dass ich nie auslerne oder fertig bin. Die Medizin ist im stetigen Wandel und lässt einen nie stillstehen. Ich habe mittlerweile gelernt, dass ich jemand bin, der keinen Stillstand haben darf, da es mir sonst zu langweilig wird und ich mich umorientieren muss. Ich bin in meinen alten Berufen nie an meine Grenzen gekommen, habe aber auch nie die Leidenschaft für den Beruf brennen gemerkt. Anders ist es da in der Medizin. Der Kontakt mit den Patienten, das viele Wissen, nie mit der eigenen Entwicklung fertig zu sein, ist wohl das, was mich am meisten fasziniert. Es gib ein schönes Zitat von Konfuzius: "Wähle einen Beruf den du liebst und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ Genau danach suche ich schon so lange und ich bin mir sicher, dass ich genau das in der Medizin gefunden habe.

Was ist Thema deines Instagram-Profils, was zeigst du hier?

Mir ist bewusst, dass ich zu den „Oldies“ unter den Studierenden gehöre, aber ich fühle mich in der Rolle sehr wohl. Ich weiß was ich will, habe vieles gesehen, gemacht und gelernt. Ich möchte nun andere dafür begeistern, dass man auch im Alter noch andere Wege gehen kann. Keiner muss in dem gelernten Beruf bleiben, wie in einem Korsett, wenn der Beruf einen nicht mehr glücklich macht. Das Ziel und der Sinn des Lebens sollten sein, die Berufung zu finden, die einen erfüllt.

So möchte ich meine Follower auf meiner persönlichen Reise mit ganz viel Gepäck auf dem Rücken (Kinder, Haushalt, Ehe, Arbeit) mitnehmen und inspirieren. Und ja, ein Studium mit Kind und Kegel ist nicht einfach und stellt einen selbst vor neue Herausforderung, aber ich für meinen Teil habe noch keinen einzigen Tag in den vergangenen 2 Jahren bereut. Organisation ist dabei alles und am Ende auch ein Stück Gelassenheit (nicht unbedingt meine Stärke, aber ich versuche mein Bestes). Ohne meinen Mann und ein gutes Netzwerk bzw. die Familie würde dieses Konstrukt aber auch nicht funktionieren.

Mami.goes.medicine ist für mich außerdem auch eine Art Tagebuch und lässt mich auf vergangenes zurückblicken und zeigt mir, was ich schon geschafft habe.

Bekommst du Feedback von anderen Müttern im Medizinstudium?

Anfangs habe ich Mütter im Studium gesucht mit denen ich mich austauschen kann. Nun treten auch viele Mütter an mich heran und stellen Fragen zum Studium, zur Organisation mit Kindern, wie ich lerne, wann ich lerne, wie ich mich zeitlich aufstelle. Ich bekomme sehr positives und anerkennendes Feedback und freue mich, wenn ich einer Mutter mehr Mut für ein Studium mit Kind und Kegel zusprechen kann.

Die Corona-Zeit bietet neben veränderten Studierbedingungen und fehlender Kinderbetreuung eine Vielzahl an Herausforderungen. Wie meisterst du diese Herausforderungen auf dem Weg zur Medizinerin?

Corona Virus - COVID-19 - als hätte ich in meinem Alltag nicht schon genügend Aufgaben, kamen in der Zeit noch größere Aufgaben auf mich zu. Studieren in der Zeit - Fehlanzeige! Ich musste mich um meine Kinder kümmern und meine Bedürfnisse nach Wissen zurückstellen. Zuhause hieß es: Homeschooling und Beschäftigungsmaßnahmen für die Kleinen finden. Eine besondere Zeit, die prägt, aber auch den Familienzusammenhalt stärkt. Dieser Spagat zwischen diesen ganzen Rollen (Mutter, Hausfrau, Ehefrau, Lehrerin, Animateurin, Köchin, Studentin uvm.) war nicht einfach, da eben ich mit meinen Bedürfnissen auf der Strecke blieb. Dennoch war es ein notwendiger Schritt, den jeder gehen musste. Mir hat es gezeigt, wie viel Kraft noch in mir steckt, um auch solche Situationen zu meistern. Ich bin gewappnet auf alles was noch kommen mag und freue mich auf Herausforderungen - deswegen das Studium. Man ist nie zu alt für die persönliche Entwicklung und für ein Studium erst recht nicht. Jeder der die Möglichkeit hat, sollte in seinem Leben auch mal andere Wege gehen und versuchen sein Glück zu finden.

Durch das Online-Studium aktuell habe ich zum Glück bisher keine Zeit verloren und mache weiter wie gehabt. Im besten Fall am Ende mit zwei Kindern im Schlepptau in der Regelstudienzeit von 6 Jahren!

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