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Social Media für Arztpraxen: Chancen & Trends der digitalen Medien

von Jennifer Schulte-Tickmann
Lesezeit: ca. 8 Min. | Beitrag vom

Zusammenfassung

Ein Foto für den Instagram-Kanal hier, eine Umfrage über Facebook dort und ein kurzes Video zum Alltag auf TikTok: So manche Unternehmen zeigen den beruflichen Alltag der Firma in aller Ausführlichkeit auf sozialen Medien. Die Begriffe Personal Branding und Nutzerbindung stehen dabei an der Spitzenposition, wenn es darum geht, Gründe für die regelmäßige Nutzung sozialer Kanäle zu nennen. Bringt es mir als Praxisbesitzer auch etwas, die Reichweiten von Instagram, Facebook, TikTok und Co. für meine Patienten und Mitarbeiter zu nutzen? Und welchen Chancen und Risiken bringt die Nutzung von Social Media mit sich? Wir haben für Sie nachgeschaut!

Warum sollte ich Social Media für meine Praxis nutzen? Gründe für den Einsatz

Eine informative Webseite sollte mittlerweile zur Grundausstattung einer modernen Hausarztpraxis gehören. Werden die Inhalte von Webseiten regelmäßig gepflegt und up to date gehalten, können Patienten und auch potenzielle Mitarbeiter wichtige Informationen einfach, schnell und gezielt abfragen. So wird das Praxispersonal entlastet, da weniger Anrufe bzgl. Fragen zu Sprechzeiten oder Behandlungsschwerpunkten die Praxis erreichen.
Wird die Webseite dann noch mit einem Profil auf Facebook oder Instagram ergänzt, können Patienten und Mitarbeiter noch gezielter angesprochen und zeitnah informiert werden.
Den Kanal können sie beispielsweise nutzen, um:

  • über geänderte Sprechstundenzeiten zu informieren.
  • über anstehende Urlaubszeiten sowie vertretende Ärzte zu informieren.
  • in bestimmten Jahreszeiten über oft auftretende Krankheiten zu berichten sowie präventive Maßnahmen vorzustellen.
  • Ihre Praxis und die Mitarbeiter vorzustellen.

Wichtig ist hier, auf die Richtigkeit der Inhalte und die Verantwortung der Kommunizierenden zu achten: Gerade im medizinischen Bereich müssen die Beiträge qualitativ hochwertig sein und entsprechende Kommentare und Fragen umfassend beantwortet werden, ohne jedoch den Eindruck einer Fernbehandlung oder Ferndiagnose zu erwecken. Soziale Medien dürfen nicht als Alternative zum Arztbesuch oder der Sprechstunde gesehen werden. Auf die direkte Kommunikation mit Patienten über Krankheitsbilder und Symptome sollte nicht eingegangen werden - alleine schon zum Schutz der Selbstoffenbarung. Stellen Sie auf Ihren Profilen eher allgemeine Informationen zu bspw. Impfungen, Heuschnupfen, Erkältungen etc. zur Verfügung. Auch wenn Sie in Ihrer Praxis bestimmte Methoden nutzen, können Sie diese vorstellen, ohne dabei direkt für sie zu werben.

Einstieg in die Social Media Welt für Hausarztpraxen

Das Gute an Social Media: Inhalte über Facebook, Instagram und Co. zu veröffentlichen, kostet nichts, außer etwas Zeit und Kreativität. Die Plattformen an sich sind relativ selbsterklärend in ihren Nutzungsweisen und damit auch generationsübergreifend zu bedienen. Somit steht einem schnellen Einstieg nichts im Wege, wäre da nicht der Punkt der Kreativität. Aber auch da hilft Ihnen das Internet: Schauen Sie sich auf Instagram- und Facebook-Profilen um und sammeln Sie so Inspiration und Ideen für Ihre eigenen Formate, mit denen Sie gerne Informationen an Ihre Community weitergeben möchten. Diese können kurze Videos, Bilder oder auch kleine Grafiken sein. Im Internet gibt es verschiedene, zum Teil kostenlose Tools wie bspw. Canva oder Crello, mit deren Hilfe Sie in kurzer Zeit ansprechende und informative Grafiken erstellen können. Mit dem passenden Text können Sie so ganz einfach wöchentlich einen bis zwei Posts veröffentlichen und so die Patientenbindung intensivieren. Denn wichtig ist: Die Inhalte auf Facebook, Twitter und Co. sind von größerer Bedeutung als ausgefeilte IT-Kenntnisse.

Der Einsatz von Social Media ermöglicht es Arztpraxen, Informationen schneller zu verbreiten und über Praxisschwerpunkte zu berichten - pixabay, StockSnap

Praxismarketing via Instagram und Facebook für die erfolgreiche Arztpraxis

Mit den passenden Maßnahmen auf Ihren Social Media Kanälen haben Sie die Möglichkeit, kostenfreies Marketing für Ihre Praxis zu betreiben.
Um zu erfahren, ob sich Ihr Aufwand überhaupt lohnt, empfiehlt es sich, im Vorhinein konkrete Ziele aufzustellen. Machen Sie sich zunächst bewusst: Wen möchte ich aus welchem Zweck erreichen?
Möchten Sie mit Ihren Aktivitäten neue Patienten gewinnen? Möchten Sie ihren Patientenstamm schneller und gezielter informieren? Engagieren Sie sich auf Instagram und Co. eher, um potenzielle Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen?
Ihren definierten Zielen entsprechend können Sie so wichtige Kennzahlen für sie festmachen, sei es die Anzahl der Follower, Likes, der Zuwachs Ihres Patientenstamms oder die eingegangenen Bewerbungen in Ihrer Praxis.

Patienten informieren und neue Patienten erreichen

Ein besonders praktischer Punkt, der für die Nutzung sozialer Netzwerke in der Arztpraxis spricht, ist der verkürzte Kommunikationsweg. Informationen bezüglich anstehender Urlaube, kurzfristiger Ausfälle, veränderter Öffnungszeiten oder auch besonderer Aktionen, wie bspw. Impfaktionen, können schnell und einfach verbreitet werden. Zeitnah werden so Informationen an Patienten weitergeben, ohne dass diese zusätzlich in Ihrer Praxis anrufen.
Wenn es um die Aufnahme von Neukunden geht, empfiehlt es sich, in einer kleinen Mini-Serie die Praxis, Praxisausstattung sowie die Ärzte und das Praxispersonal vorzustellen. Individuelle Praxisschwerpunkte können kommuniziert werden, so wissen potenzielle Patienten schon vorher, ob die Praxis bei bestimmten Beschwerden in Frage kommt. Lassen Sie auf Instagram und Facebook auch gerne Ärzte direkt zu Wort kommen, vielleicht in Form kurzer Videos, so wirken die Beiträge authentischer und persönlicher.

Fans und Follower bezeugen Vertrauen

Seriosität ist in der gesundheitlichen Kommunikation ein wichtiger Hebel für Vertrauen. Bekommt Ihre Praxisseite viele Follower und werden Ihre Beiträge oft geliked, geteilt und kommentiert, zeigt dies, dass Ihre Posts gehaltvoll und interessant sind. Dadurch können Sie auch selbst schnell feststellen, welche Art von Posts von besonderem Interesse für Ihre Community sind, sodass Sie diese Formate verstärkt für Ihre Kommunikation nutzen können. Bespielen Sie Ihre Social Media Profile mit den Inhalten, die Ihre Follower gut finden - so werden Sie mit Vertrauen und noch mehr Reichweite belohnt. Durch häufiges Teilen und Liken werden die Algorithmen der Social Kanäle gefüttert: Dadurch verbreiten sich Beiträge quasi von selbst und Ihr Image erlebt einen Uplift.

Social Media zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung

Sie wollen mit Ihren Social Media Aktivitäten gerne neue Mitarbeiter für Ihr Praxisteam gewinnen? Auch das ist möglich. Nutzen Sie Ihre Reichweite und erzählen Sie Ihrer Community, welche Art Verstärkung Sie für Ihr Team benötigen. Hier kann es auch sinnvoll sein, gezielt etwas Budget in die Hand zu nehmen und in Form einer kleinen Werbekampagne mit Ihrer Stellenausschreibung zu werben, um so die maximale Aufmerksamkeit zu erzeugen - genau in dem Ort, wo sich Ihre Praxis befindet.

Neben der Möglichkeit, allein durch kostenfreie Posts organisch Bekanntheit zu erlangen, gibt es bei Facebook, Instagram und den weiteren Kanälen darüber hinaus die Möglichkeit, bezahlte Werbeanzeigen zu schalten. So können Sie noch gezielter interessante und wertvolle Zielgruppen erreichen. Hier empfiehlt es sich oft, Rücksprache mit Agenturen zu halten oder sich in dem Bereich zunächst professionell beraten zu lassen.

Stellen Sie in Ihrem Stellenanzeigen-Post die Stelle und Anforderungen gründlich vor. Daneben kann es hilfreich sein, im Profil weitere Infos zur Praxis bereitzustellen, damit sich Bewerber so schon im Vorhinein gründlich informieren können und einen authentischen Eindruck erhalten. Alternativ unterstützen wir Sie sehr gerne bei der Suche nach Hausärzten für Ihre Praxis.

Sichere Umgang mit sozialen Medien: Empfehlungen der Ärztekammern

Mit der Nutzung des Internets geht auch immer der Blick auf den Datenschutz einher. Wichtig ist, verantwortungsvoll mit sozialen Medien umzugehen. Dazu hat die Bundesärztekammer einen Leitfaden für Ärzte in den sozialen Medien bereitgestellt, der bei der richtigen Kommunikation unterstützen soll. Diese beinhalten unter anderem folgende Punkte:

  • Beachten Sie in den sozialen Medien die ärztliche Schweigepflicht und achten Sie auf die Informationen, die Sie ins Internet stellen.
  • Fördern Sie den kollegialen Umgang und äußern Sie sich nicht rufschädigend über Kollegen.
  • Behalten Sie ein professionelles Verhältnis zwischen Ihnen und Ihren Patienten. Ziehen Sie also Grenzen zwischen Ihrem persönlichen Profil in den sozialen Medien und dem öffentlichen Praxisprofil.
  • Schützen Sie Ihre Patienten vor der Selbstoffenbarung und verhindern Sie diese davor, zu viele Informationen im Internet preiszugeben.
  • Stellen Sie keine Ferndiagnosen und geben Sie keine Behandlungsempfehlungen über die sozialen Medien.

5 Tipps für einen erfolgreichen Social Media Auftritt Ihrer Praxis

Fassen wir zusammen, was sie für einen erfolgreichen Social Media Auftritt für Ihre Praxis benötigen:

1. Wen möchte ich mit meinem Content erreichen
Machen Sie sich im Vorhinein Gedanken, wen Sie über die Instagram, Facebook, Twitter und Co. erreichen möchten? Sind Ihre Informationen schwerpunktmäßig an Patienten gerichtet? Oder möchten Sie überwiegend neues Praxispersonal finden?
2. Welche Kanäle & Formate möchte ich dazu nutzen?
Ist meine Zielgruppe eher auf Instagram, Facebook, LinkedIn oder XING unterwegs? Oder sollte ich doch den Weg über TikTok, Twitter oder Pinterest einschlagen? Schauen Sie sich vorher um, welcher Kanal für die Informationen, die Sie verbreiten möchten, der geeignetste ist. Überlegen Sie sich im nächsten Schritt, welche Formate Sie etablieren möchten. Soll es eine Mischung aus Videos, Bilder und GIFs sein? Möchten Sie kleine Interviews zu bestimmten Themenkomplexen veröffentlichen? Oder arbeiten Sie lieber mit Checklisten, kleinen Übersichts-PDFs? Was Kreativität angeht, ist Ihnen in den sozialen Medien kaum eine Grenze gesetzt. Testen Sie verschiedene Formate und analysieren Sie am Ende, welche für Ihre Zielgruppe am besten ankommen.
3. Setzen Sie sich Ziele
Ohne Ziel weiß man meist nicht, worauf man hinarbeitet. Fragen Sie sich also, was Sie mit Ihren Aktivitäten in den sozialen Netzwerken erreichen möchten: Möchten Sie die Bekanntheit der Praxis steigern? Patienten gewinnen? Bindungen zu Ihren Patienten intensivieren? Mitarbeiter finden?
4. Redaktionsplan für einfachere Planung
Erstellen Sie bspw. monatlich einen Redaktionsplan und überlegen Sie sich direkt, welche Posts sie veröffentlichen möchten, inklusive Text und Grafiken. Nutzen Sie Tools, um Ihre Posts vorzuplanen. So müssen Sie sich im Monat nur für einen Tag ein kleines Zeitfenster freischaufeln, um für den gesamten Monat Ihre Profile mit Inhalten füllen zu können. Diese können Sie dann ganz einfach mit tagesaktuellen Themen ergänzen, falls es wichtige Informationen gibt, die ad hoc verbreitet werden müssen.
5. Messen: Kommen meine Inhalte an?
Schauen Sie sich Ihre Zahlen an: Erhalten bestimmte Beiträge mehr Likes als andere? Wächst die Anzahl an Fans und Followern? Das sind gute Metriken, mit denen Sie herausfinden können, ob sich Ihre Social Media Maßnahmen auch wirklich lohnen. Behalten Sie diese im Blick und schauen Sie, welche Inhalte am besten funktionieren, um so Ihre Reichweite zu erhöhen.

Infografik: Tipps für den Social Media Auftritt einer Arztpraxis

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Tipps für den Social Media Auftritt einer Arztpraxis

 
Ein Beitrag von:
Jennifer Schulte-Tickmann

Jennifer Schulte-Tickmann verantwortet beim Deutschen Hausarzt Service das Content Marketing.

     


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