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Innere Medizin - hausärztliche Tätigkeit

Lesezeit: ca. 4 Min. | Beitrag vom

Zusammenfassung

Was macht ein Facharzt für Innere Medizin? Und was genau macht ein Internist, der hausärztlich tätig ist? Wie unterscheidet sich dessen Arbeit von einem "klassischen" Hausarzt, einem Allgemeinmediziner? Welche Zukunftsaussichten haben Internisten?

1. Was ist Innere Medizin?

Die Innere Medizin umfasst die Prophylaxe, Erkennung, konservative, internistisch-interventionelle und intentivmedizinische Behandlung sowie Rehabilitation innerer Organe.
Zu den Teilgebieten der Inneren Medizin gehören im Einzelnen:

  • Kardiologie,
  • Gastroenterologie,
  • Hepatologie,
  • Nephrologie,
  • Endokrinologie,
  • Infektiologie,
  • Immunologie,
  • Rheumatologie,
  • Angiologie,
  • Osteologie,
  • Pneumologie,
  • Hämatologie,
  • Onkologie,
  • Internistische Intensivmedizin.
    Internisten können auch hausärztlich tätig sein
    Innere Medizin - hausärztliche Tätigkeit - CC0, pexels.com

2. Unterschied Innere Medizin und Allgemeinmedizin

Die Innere Medizin ist von einer immer stärkeren Aufspaltung in die organbezogenen Fachgebiete gekennzeichnet. Damit vollzieht sich ein Wandel vom Ganzheitsinternisten zum Organspezialisten.

Kassentechnisch wird zwischen einem fachärztlich tätigen Internisten und einem hausärztlichen Internisten differenziert. Der hausärztlich tätige Internist darf bei GKV-Patienten etliche diagnostische Methoden nicht mehr anwenden.

Insbesondere bei der Kardiologie und Gastroenterologie werden die Methoden der Inneren Medizin immer invasiver, sodass man sie auch mit kleineren Operationen vergleichen kann.

In kleineren Krankenhäusern werden die Aufgaben in der Radiologie, Neurologie und Labormedizin häufig vom Internisten mit übernommen.
In der Allgemeinmedizin erfolgt die Grundversorgung aller Patienten mit körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen in Akut- und Langzeitversorgung einschließlich Vorsorge und Rehabilitation. Allgemeinärzte beraten als erste ärztliche Ansprechpartner bei allen Gesundheitsproblemen.

Die essentielle Rolle des Internisten in der Gesundheitsvorsorge Quelle: Patientube

3. Innere Medizin - hausärztliche Tätigkeit

Ein Medizinstudium ist zwingend für die Ausübung des Berufes "Facharzt für Innere Medizin" notwendig. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums können Sie auf einer Assistenzarztstelle zum Facharzt für Innere Medizin ausgebildet werden. Zunächst erwerben Sie in einer dreijährigen stationären Basisweiterbildung grundlegende Kenntnisse, Fertigkeiten. Außerdem lernen Sie Untersuchungs- und Behandlungsverfahren kennen.

Nach anschließender Schwerpunktwahl besteht für Sie die Möglichkeit, eine zweijährige stationäre Basisweiterbildung anzuhängen und damit Allgemeininternist zu werden. Wenn Sie die Basisweiterbildung um eine dreijährige Fachausbildung mit Schwerpunkt aus dem Bereich der Inneren Medizin erweitern, werden Sie Spezialist. Dabei bestimmt der gewählte Fachbereich die Inhalte der Schwerpunktweiterbildung.

Sofern Sie Kompetenzen in zwei Fachbereichen erwerben wollen, verlängert sich Ihre Ausbildungszeit aber auf mindestens acht Jahre. Die genauen Inhalte und alle Zulassungsvoraussetzungen sind in den Weiterbildungsordnungen und Richtlinien der Bundesärztekammer und der einzelnen Landesärztekammern vorgegeben und können sich zwischen den einzelnen Bundesländern auch leicht unterscheiden. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt beträgt 3.690 - 5.569 EUR.

Früher war der Hausarzt erster Ansprechpartner der Patienten bei gesundheitlichen Problemen aller Art und derjenige, der Hausbesuche übernahm. Er musste lediglich die allgemeine Medizin beherrschen und fähig sein, rechtzeitig den richtigen Spezialisten oder das Krankenhaus hinzuzuziehen.
Die Weiterbildungszeit des Allgemeinarztes wurde im Laufe der Jahre von ursprünglich drei auf zuletzt fünf Jahre erhöht.
Nicht die spezialistische Qualifikation, sondern die ganzheitliche Sicht des Kranken macht den Arzt aus. Der Begriff "Hausarzt" erfüllte zum Einen die Funktion der ersten Kontaktstelle, zum Anderen aber auch das Ausmaß und die Dauerhaftigkeit der Beziehung zwischen Arzt und Patienten.

4. Spezifische Maßnahmen bei Unter- oder Überversorgung

Die Bedarfsplanung für Hausärzte sieht Schwellenwerte für eine Über- und Unterversorgung vor. Im ersten Fall muss die tatsächlich für den Planungsbereich ermittelte lokale Verhältniszahl die für den Planungsbereich maßgebliche allgemeine Verhältniszahl um 10% übersteigen und im zweiten Fall um mehr als 25% bei Hausärzten (50% bei allgemeinen beziehungsweise spezialisierten Fachärzten) unterschreiten. Eine drohende Unterversorgung bei Hausärzten ist mittels der Altersstruktur der Vertragsärzteschaft im betreffenden Gebiet und einer prognostischen Darstellung der absehbaren Entwicklung bei Hausärzten für die kommenden Jahre zu begründen

Bei einer bestehenden oder drohenden Unterversorgung steht ein differenziertes Maßnahmenbündel zur Verfügung. Es reicht von der umgehenden Neuausschreibung von Arztsitzen über Preiszuschläge für förderungswürdige Leistungen und Sicherstellungszuschlägen für Praxen bis zum Betrieb von Eigeneinrichtungen durch die Kassenärztlichen Vereinigungen selbst.

Generelle Schritte zum Abbau beziehungsweise zur Vermeidung von Unterversorgung umfassen unter anderem

  • Erleichterungen bei der Genehmigung zur Eröffnung von Zweitpraxen,
  • Entfall der Residenzpflicht für alle Vertragsärzte,
  • Zulassungsbeschränkungen für Stellenangebote Hausarzt in besser versorgten Regionen.

In den von Überversorgung betroffenen Planungsbereichen gelten Niederlassungssperren für die entsprechenden Ärztegruppen. Des Weiteren können die Kassenärztlichen Vereinigungen den freiwilligen Verzicht auf eine Zulassung als Vertragsarzt finanziell fördern. Außerdem wurden mit dem seit Juli 2015 geltenden GKV-Versorgungsstärkungsgesetz die Möglichkeiten zur Einrichtung eines Strukturfonds erleichtert und die bisherige Kann-Regelung für den Aufbau frei werdender Arztsitze in Gebieten mit Zulassungsbeschränkungen in eine Soll-Regelung überführt. Die Grenze für die Anwendung der Soll-Regelung beim Aufkauf von Ärztesitzen wurde von ursprünglich 110 auf 140% angehoben. Nach § 103 Absatz 3a SGB IV ist bei Stimmengleichheit zwischen Ärzte- und KV-Vertretern im Zulassungsausschuss dem Antrag auf Nachbesetzung eines Arztsitzes zu entsprechen.

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