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Die Bewerbung als Allgemeinmediziner: Lebenslauf und Bewerbungsschreiben

Alexander Bongartz von Alexander Bongartz
Lesezeit: ca. 16 Min. | Beitrag vom :

Inhaltsverzeichnis:


Der Weg in den Beruf führt über die Bewerbung. Dies gilt auch für Allgemeinmediziner. Findet man als zukünftiger Hausarzt eine passende Stellenausschreibung, geht es im nächsten Schritt um die Bewerbung.

Part 1: das Anschreiben

Doch was unterscheidet eigentlich ein Anschreiben für Allgemeinmediziner von anderen Bewerbungsschreiben und auf welche Dinge gilt es, bei einem solchen Schreiben, ganz allgemein zu beachten?

"Direkt eines vorweg - wenn Sie über unseren Service eine neue Stelle suchen, können Sie direkt zu Part 3 des Beitrags springen, denn: bei uns brauchen Sie kein Anschreiben zu verfassen. Ein aktueller Lebenslauf reicht völlig aus, um sich in den verschiedenen Praxen vorstellen zu lassen." - Alexander Schmidt, Bewerberbetreuer beim Deutschen Hausarzt Service.

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Anschreiben Allgemeinmediziner
Das perfekte Anschreiben als Allgemeinmediziner - CC0, pexels.com

Bewerbungsfoto oder doch nicht?

Beim Öffnen einer Bewerbung wird zunächst oft ein schneller Blick auf das Foto der Bewerberin oder des Bewerbers geworfen, auch wenn es mittlerweile keine Pflicht mehr gibt, seiner Bewerbung ein Foto beizulegen. Ob Sie Ihrere Bewerbung ein Foto beilegen sollten Sie deshalb selbst abwägen. Sinnvoll ist es, sich zu informieren, wie dies für gewöhnlich in Ihrem Bereich gehandhabt wird und was die Erwartungen und gewohnheiten des Arbeitgeber sind. Manche Arbeitgeber bestehen mittlerweile explitit darauf, dass kein Foto beigelegt wird.

Das Bewerbungsschreiben

Als nächstes folgt das Anschreiben. In den Personalabteilungen großer Krankenhäuser erfolgt eine solche Lektüre regelmäßig.

Ein Hausarzt wartet meist auch ab, bis mehrere Bewerbungen eingegangen sind und liest die Bewerbungen dann am Stück. In beiden Fällen haben Sie es also im Zweifel mit einem bereits ermüdeten Leser zu tun, der die immergleichen Eingangsphrasen und Abschlusssätze ließt.

Kommen Sie deshalb in Ihrem Anschreiben als Allgemeinmediziner möglichst schnell auf den Punkt. Dies kann auf zwei Arten erfolgen.

Wenn Sie tatsächlich ein ganz besonderes Interesse an gerade dieser Stele haben, dann gehört dies an den Anfang. Dieses Interesse sollte in jedem Fall inhaltlicher(!) Natur sein und nichts mit privaten Vorlieben für eine bestimmte Region o. ä. zu tun. Liegt ein solcher besonderer Grund nicht vor, gehören die für die Stelle relevanten beruflichen Erfahrungen an den Anfang.

Im Anschluss sollte dann formuliert werden, warum die ausgeschriebene Stelle die richtige Fortsetzung der eigenen Laufbahn darstellt und welche Vorteile dies für den zukünftigen Arbeitgeber hat.

Was muss im Anschreiben enthalten sein?

Ein kleines aber wichtiges Detail beim Anschreiben ist die persönliche Anrede. Richtet sich die Bewerbung an einen Hausarzt, ist dies ganz einfach. Anders verhält es sich, wenn das Anschreiben als Allgemeinmediziner an ein Krankenhaus gerichtet wird oder Sie sich bei einer Behörde bewerben.

In diesen Fällen kann es helfen, wenn Sie auf telefonischem Wege denjenigen erfragen, auf welchem Schreibtisch Ihre Bewerbung am Ende landen wird. Das hierdurch gezeigte Engagement hebt Sie bereits vor dem ersten Satz von anderen Bewerbern ab. Weiterhin geht es im Schreiben darum, die für die ausgeschriebene Stelle besonders relevanten Erfahrungen und Kenntnisse darzustellen. Neben der fachlichen Qualifikation spielen gerade für Allgemeinmediziner die so genannten Softskills eine entscheidende Rolle.

Als erster Ansprechpartner bei den meisten gesundheitlichen Problemen ist der einfühlsame Umgang mit den unterschiedlichsten Arten von Patienten von besonderer Wichtigkeit. Vor allem wenn es um eine Stelle als Hausarzt geht, sollte Ihr Anschreiben als Allgemeinmediziner gut zum Ausdruck bringen, dass Ihnen der oft hochpersönliche Umgang mit Menschen verschiedenster Art Freude macht und sie sich auf unterschiedlichste Typen sowohl menschlich als auch sprachlich einstellen können.

Welche Länge sollte das Anschreiben haben?

Die Faustregel besagt, dass ein Bewerbungsschreiben nicht länger als eine Seite sein sollte. Die gilt auch und gerade für ein Anschreiben als Allgemeinmediziner. Als Akademiker sollten Sie gelernt haben, Wichtiges von Unwichtigem trennen zu können.

Gleiches gilt im Hinblick auf eine zwar knappe aber sprachlich trotzdem ansprechende Darstellung der eigenen Person und des eigenen Werdegangs. Ideal sind dabei in der Regel drei Absätze.
Absatz eins betrifft dabei den bereits oben erwähnten zentralen Grund für die Bewerbung auf genau diese Stelle.

In Absatz zwei folgen dann die weiteren für die Stelle relevanten beruflichen Erfahrungen. Absatz drei betrifft die für die Arbeit wichtigen Softskills. Abschließend folgt noch ein Ansatz, in dem die Vorfreude auf ein persönliches Kennenlernen zum Ausdruck kommt. In diesen Satz sollte kein Konjunktiv eingebaut werden - gerade an diesem Punkt geht es um ein möglichst aktives Formulieren. Auch ein gesundes Selbstbewusstsein gehört zu den wichtigen Qualifikationen für die Arbeit als Mediziner.

Gelingt die Beschränkung auf eine Seite nicht, können Sie die Bewerbung von einem Freund vom Fach zum Gegenlesen geben. Dieser wird Ihnen das passende Feedback geben, wo Kürzungen möglich sind - oder aber Ihnen sagen, dass Sie tatsächlich so viel zu sagen haben, dass es ausnahmsweise eine Seite mehr sein kann.

3 Tipps für das Anschreiben als Assistenzarzt

Tipp 1: Auffallen - die Form der Bewerbung

Positiv auffallen – das ist in jeder Branche anders.

Bei der Bewerbung als Assistenzarzt kommt es beim Anschreiben vor allem auf Vollständigkeit, Ordnung, Übersicht sowie korrekte Orthographie und Grammatik an. Besonders kreative und damit unübliche Formatierungen oder Formulierungen sollten besser vermieden werden, da es bei der Bewerbung als Assistenzarzt nicht darauf ankommt, sich durch die eigene Kreativität hervorzuheben, sondern mit Genauigkeit und Ordnung zu überzeugen.

Insbesondere ein Deckblatt kann die Ordnung hervorheben und Bewerbung abrunden.

Tipp 2: Formale Kriterien

  • Schriftart: Times New Roman, Arial o.ä., Schriftgröße: 12 Punkt
  • Bestenfalls eine DIN-A4-Seite, maximal zwei
  • Keine Zusammenfassung des Lebenslaufs, sondern Verknüpfung der eigenen Eigenschaften mit den Anforderungen der Stellenanzeige
  • Wichtig: Das Anschreiben muss fehlerfrei sein – also unbedingt von jemandem gegenlesen lassen
  • Ob die Bewerbung per Mail oder per Post erfolgen soll, sollte im Zweifel telefonisch erfragt werden

Tipp 3: Der Aufbau

Der obere Bereich:

  • Absender oben links (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
  • Daten des Adressaten, eine Zeile
  • darunter rechtsbündig das Datum und
  • Betreffzeile, in der die genaue Berufsbezeichnung und die Art der Bewerbung (z.B. Initiativbewerbung) aufgegriffen werden, diese Zeile wird als einzige fett markiert

Danach folgt der Fließtext, der mit der höflichen „Sehr geehrte/r Frau/Herr...“ Anrede eingeleitet wird. Meist wird in der Stellenanzeige bereits ein direkter Ansprechpartner genannt, an den die Bewerbung adressiert werden soll. Ist dies nicht der Fall, kann man sich auf der Homepage der Praxis oder der Klinik informieren, wer für Bewerbungen zuständig ist oder telefonisch nachfragen. Nur im äußersten Fall, sollte wirklich kein direkter Ansprechpartner aufzutreiben sein, schreibt man die allgemeine Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Einleitung

Da bereits in der Betreffzeile genannt wurde, auf welche Stelle man sich bewirbt, muss dies nicht mehr in der Einleitung aufgegriffen werden. Hier kommt es vor allem darauf an, auf nicht mehr als drei bis vier Zeilen Interesse zu wecken. Formulierungen wie „Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als...“ können zwar gewählt werden, wirken jedoch schnell langweilig und redundant.

Stattdessen ist das Nennen eigener Qualifikationen in Bezug auf die zu besetzende Stelle individueller, z.B. „Für die Stelle als Assistenzarzt bringe ich bereits erste Erfahrungen im medizinischen Umgang mit Menschen durch ... mit“. Alternativ kann auch herausgestellt werden, warum man sich speziell bei dieser Praxis/ dieser Klinik als Assistenzarzt bewirbt, beispielsweise, weil die Behandlung dort auf Bereiche wie Naturheilkunde, Sportmedizin oder Akupunktur spezialisiert ist und man besonderes Interesse oder Fähigkeiten hierfür mitbringt.

Hauptteil

Im zweiten und längsten Absatz des Bewerbungsschreibens als Assistenzarzt wird dann fleißig die Werbetrommel gerührt. Welche Kompetenzen und Fähigkeiten bringe ich bei der Bewerbung als Assistenzarzt mit, die bei diesem Beruf von besonderer Wichtigkeit sind und habe ich Zeugnisse, die das belegen? Welche Soft Skills, also Eigenschaften wie Geduld und Empathie, sind mir zu eigen und wären mir bei diesem Beruf dienlich?

Entscheidend ist, diese Eigenschaften, Qualifikationen und Interessen mit den Leitlinien, Anforderungen und Methoden der jeweiligen Praxis zu verknüpfen, um somit die Vorteile einer möglichen Zusammenarbeit hervorzuheben. So können geforderte Soft Skills durch längere Auslandsaufenthalte, Ehrenämter, Auszeichnungen und Hobbys, die Hard Skills durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten untermauert werden.

Wichtig: Das Anschreiben ist kein ausformulierter Text des Lebenslaufs. Es ist daher nicht notwendig, alle Stationen des eigenen Werdegangs im Bewerbungsschreiben zu nennen. Vielmehr kommt es darauf an, die eigene Motivation und Fähigkeiten hervorzuheben, die bei einer entstehenden Zusammenarbeit für die Praxis/ die Klinik von Vorteil wären.

Schluss

Im letzten Absatz sollte man stets auf das Vorstellungsgespräch verweisen. Besser als die sehr zurückhaltenden Konjunktiv-Formen wie „Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören“ sind jedoch Formulierungen wie „Gerne möchte ich Sie im persönlichen Gespräch von meinen Fähigkeiten und meiner Motivation für die Stelle als Assistenzarzt überzeugen“.

Schließlich folgt noch die obligatorische Grußformel „Mit freundlichen Grüßen“, hinter der kein Komma gesetzt wird. Zuletzt wird die eigenhändige Unterschrift unter die Grußformel gesetzt.

Bei einer Bewerbung per E-Mail oder einer Online-Bewerbung kann diese Unterschrift eingescannt werden und dient der Bestätigung der Angaben. Wichtig ist generell, dass Unterschriften nur mit einem schwarzen oder blauen Kugelschreiber oder Füller getätigt werden.

Anlagen-Verweis

Zuletzt folgt noch der Anlagen-Verweis, in welchem der Lebenslauf und relevante Zeugnisse aufgeführt und dem Anschreiben beigelegt werden.


Wussten Sie schon?
Bei uns benötigen Sie für Ihre Bewerbung kein Anschreiben. Hier ist bei der Registrierung nur ein Lebenslauf notwendig und kein Bewerbungsschreiben. Hier gelangen Sie zur Registrierung.


Part 2: Der Lebenslauf

Zu einer gelungenen Bewerbung als Allgemeinmediziner gehört auch ein aussagekräftiger Lebenslauf. Um mehr über einen gelungenen Lebenslauf für die Bewerbung als Arzt zu erfahren, haben wir ein Interview mit Britta Kiwit, der Gründerin von dein-lebenslauf.de, geführt.

Auch beim Lebenslauf gilt: das Wichtigste zuerst!

Beim Verfassen des eigenen Lebenslaufs gibt es viele Stolpersteine. Ein beliebter Fehler ist es, den Lebenslauf unnötig in die Länge zu ziehen. Natürlich wollen Sie beeindrucken und wirklich alles in den Lebenslauf hineinpacken. Verständlich, doch die Übersichtlichkeit darf nicht darunter leiden.

Auch bei Allgemeinmedizinern bringt es wenig, wenn der potentielle Arbeitgebern bereits das interesse verliert, bevor er bei den wirklich wichtigen Fakten angekommen ist. Deshalb gilt: fassen Sie sich so kurz wie möglich. Es hilft, wenn Sie sich beim Schreiben in die Lage eines Vorgesetzten versetzen, der bereits einen Stapel Bewerbungen gelesen hat. Was ist von Interesse? Worauf kommt es bei der Stelle, auf die Sie sich bewerben, wirklich an?

Zu den wichtigen Dingen können gehören:

  • Berufserfahrungen
  • bisherige Einsatzgebiete
  • Fähigkeiten in Diagnostik und operativen Verfahren
  • Fremdsprachenkompetenzen

Einleitung muss das Interesse wecken

Buch, Zeitungsartikel und Lebenslauf haben eines gemeinsam: der Start muss genügend Interesse wecken, um den Leser zum Weiterlesen zu motivieren. Neben Übersichtlichkeit ist auch eine klare Gliederung wichtig. Genauso wie die passende Formatierung und die richtige Reihenfolge.

Übrigens: Wichtige Stationen Ihres Werdegangs und Ihre Top Skills gehören auch in den ersten Absatz Ihres Anschreibens für Allgemeinmediziner Stellenangebote.

Die Einleitung dient also auch als Teaser auf berufliche Details, die sich niemand entgehen lassen sollte.

Folgende Unterteilung sorgt für eine gute Übersicht

1. Kopf

Der Lebenslauf für Allgemeinmediziner startet mit dem Kopf. Dieser besteht aus der Überschrift "Lebenslauf" oder "Curriculum Vitae" (CV), einem Lichtbild, Ihrem Namen, Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum und einer E-Mail-Adresse. Die E-Mail-Adresse sollte nur aus Ihrem Vor- und Nachnamen bestehen.

2. Hauptteil

Der Hauptteil Ihres Lebenslaufs für zukünftige Allgemeinmediziner Stellenangebote besteht aus Ihrem Studium und all Ihren beruflichen Erfahrungen. Unterteilen Sie den Hauptteil in folgende Punkte: Studium (inklusive Examensnote), Kongresse, klinische Erfahrungen, Promotion (Doktorarbeiten, Doktorvater bzw. Mutter), Stipendien, Fremdsprachen, Auslandsaufenthalte, soziales Engagement und Interessen (bitte keine gefährlichen Sportarten).

Die Reihenfolge ist Ihnen überlassen, doch wie bereits erwähnt: die Ihrer Meinung nach wichtigsten Punkte zuerst. Die gesamte Schulbildung können Sie sich ebenfalls sparen. Letztendlich zählen nur die Abschlüsse und Examensnoten.

3. Schlussteil

Der Abschluss wird oft vergessen, doch Ort, Datum und Ihre Unterschrift sind wichtig. Sie bestätigen nicht nur die Richtigkeit der angegebenen Informationen, sondern auch die Aktualität Ihrer Daten. Zuerst bitte Ort und Datum und darunter setzen Sie eine gut leserliche Signatur - ohne Grußformel.

Ist ein Lichtbild bei einem Lebenslauf für Allgemeinmediziner Pflicht?

Nein, Pflicht ist es nicht und es gibt auch viele Länder, in denen Bewerber auf Fotos verzichten. Wenn Sie sich jedoch in Deutschland auf Allgemeinmediziner Stellenangebote bewerben, wird es erwartet.

Ein Foto ist aber auch eine sehr gute Gelegenheit, um sich zu verkaufen. Ein freundliches Lächeln hinterlässt immer einen guten Eindruck. Zudem spielen nicht nur Referenzen eine große Rolle. Als Entscheider möchte man ja auch einen Menschen zum Interview einladen, der einem auf den ersten Blick sympathisch ist. Es sollte sich unbedingt um ein aktuelles Foto handeln, das in einem professionellen Fotostudio aufgenommen wurde.

Was bei Lücken im Lebenslauf zu tun ist

Sicherlich sind Lücken im Lebenslauf für Allgemeinmediziner keine tolle Sache. Kleine Lücken sind jedoch kein Problem. Bei einer größeren Auszeit sollten Sie sich vielleicht doch einen nachvollziehbaren Grund überlegen. Für eine nicht selbst verschuldete Kündigung oder einer Auszeit aufgrund von Krankheit müssen Sie sich nicht schämen. Auch eine ausgedehnte Pause nach dem Studium wird Ihnen kein Arbeitgeber krummnehmen. Wichtig ist nur, dass Sie bei Allgemeinmediziner Stellenangebote nicht lügen.

Personaler haben feine Antennen für Unwahrheiten oder Schönmalereien. Mit einer ehrlichen Erklärung der Lücke sammeln Sie auf jeden Fall Pluspunkte. Und kommen Sie bitte nicht auf die Idee, vor Ihren beruflichen Erfahrungen nur Jahresangaben zu setzen. Dies schreit geradezu danach, dass hier jemand versucht Lücken zu verschweigen.

Zum Schluss sollten Sie den Lebenslauf für Allgemeinmediziner mehrere Male Korrekturlesen und vielleicht auch noch mal eine andere Person drübersehen lassen. Auch Flüchtigkeitsfehler, sind Fehler und gerade als Mediziner ist ein Auge fürs Detail unabdingbar.

Wenn Sie fertig sind, bietet sich auch noch mal die Gelegenheit, einige Teile des Lebenslaufs kürzer zu fassen. Sitzt alles? Gut! Nun können Sie Ihren Lebenslauf für zukünftige Bewerbungen auf Allgemeinmediziner Stellenangebote speichern. Und nicht vergessen: Halten Sie Ihren Lebenslauf immer so aktuell wie möglich!


Part 3: Interview mit Expertin Britta Kiwit

Britta Kiwit
Britta Kiwit im Interview by: Britta Kiwit

Wie bewerbe ich mich als Allgemeinmediziner richtig? Um ein wenig Licht in den Irrgarten der Bewerbungen als Arzt zu bringen, haben unsere Kollegen vom Deutschen Zahnarzt Service ein Interview mit Britta Kiwit, Gründerin von dein-lebenslauf.de, geführt.

DZAS: Liebe Frau Kiwit, sie bieten auf Dein-Lebenslauf.com die Erstellung von individuellen Lebensläufen und Anschreiben an. Wie sind Sie dazu gekommen, diesen Service anzubieten?

Bewerbungsschreiben als Arzt - Aus der Masse herausstechen

Kiwit: Das hat sich ganz einfach entwickelt. Im Freundeskreis habe ich früh festgestellt, dass sich niemand gerne mit der eigenen Bewerbung auseinandersetzt und eine große allgemeine Unsicherheit bei diesem Thema herrscht.
Im engen Austausch mit erfahrenen Personalern entwickelten wir Lebensläufe, die inhaltlich so aufgebaut sind, dass man schnell das Wichtigste auf einen Blick sieht und aus der Masse heraussticht. Das Feedback der ersten Kunden war so positiv, dass wir uns schnell entschieden, auch Anschreiben und gesamte Bewerbungspakete anzubieten.

DZAS: Unsere Bewerber laden lediglich ihren Lebenslauf hoch – ein Anschreiben der Ärzte ist nicht nötig. Aber auch im Lebenslauf warten viele Stolperfallen. Was sind absolute No-Gos auf dem Lebenslauf?

Sauberes Layout ist das A und O

Kiwit: Absolute No-Gos sind ganz klar Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler jeglicher Art im Bewerbungsschreiben. So entsteht direkt der Eindruck, dass der Bewerber offensichtlich „schlampig“ arbeitet. Genau das Gleiche zählt übrigens auch für die richtige Formatierung: Ein unsauberes Layout hinterlässt direkt das Gefühl, dass sich jemand keine Mühe gegeben hat und erschwert dem Personaler den Zugang zu den relevanten Informationen. Ein schlecht gemachtes Bewerbungsfoto und nicht erklärte Lücken sind weitere No-Gos, die den ersten Eindruck schnell negativ belasten.

DZAS: Und wie ist ein idealer Lebenslauf aufgebaut?

Wichtig: Der rote Faden

Kiwit: Ein richtig guter Lebenslauf enthält inhaltlich einen roten Faden. Das bedeutet nicht, dass man die perfekte Vita vorweisen muss. Es geht vielmehr darum zu erklären, wie es zu den einzelnen Stationen kam. Wichtig ist ein chronologisch retrograder Aufbau, also die aktuellste Position als erstes zu nennen.

Danach folgen für die Leserlichkeit unterschiedliche Kategorien wie zum Beispiel „Akademischer Werdegang“, „Praktische Erfahrungen“, „Studienbegleitende Tätigkeiten“ oder „Sonstiges Engagement“. Wichtig dabei ist, dass auch hier schon mit ein oder zwei Stichpunkten erklärt wird, was man eigentlich genau gemacht hat in den einzelnen Stationen, damit der Personaler nicht erst alle Zeugnisse durchgehen muss, sondern schnell einen Überblick bekommt.

DZAS: Nicht nur der Inhalt, auch die Optik ist wichtig für den ersten Eindruck beim potentiellen Arbeitgeber. Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es, vor allem auch im medizinischen Bereich?

"Man darf ruhig mutiger sein"

Kiwit: Beim Layout empfehle ich immer gerne, dass eine Bewerbung heutzutage keiner DIN-Norm mehr entsprechen muss und man ruhig „mutiger“ sein darf. Das Wichtigste bei der Gestaltung ist, dass der Inhalt bestmöglich präsentiert wird. Etwas Farbe und Abgrenzungen mit grau schaffierten Balken zum Beispiel können schnell dazu führen, dass der Lebenslauf strukturierter wirkt und man stärker aus der Einheitsmasse der anderen Bewerber heraussticht.

DZAS: Fotos sind für Bewerber ja meist schwierig. Haben Sie eine Empfehlung?

Kiwit: Auch, wenn in manchen Ländern ein Bewerbungsfoto nicht mehr üblich ist, empfehle ich auf jeden Fall, bei deutschen Bewerbungen ein Foto zu integrieren. Dabei ist es nicht verkehrt, ein paar Euro in die Hand zu nehmen und ein professionelles Foto im Studio zu machen. Mein Lieblingstipp ist bei dem Bewerbungs-Shooting an etwas zu denken, auf dass man wirklich stolz ist im Leben. Dadurch wirkt der Gesamteindruck automatisch selbstbewusster.

DZAS: Vielen Dank für Ihre Tipps, Frau Kiwit!


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