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Allgemeinmedizin ist weiblich

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Von den 90.000 Medizinstudierenden in Deutschland waren im Jahre 2015 insgesamt 54.638 Frauen. Mit rund 60 Prozent stellen die Studentinnen schon länger die Mehrheit in den medizinischen Fakultäten. Bereits im Jahr 1999 überstieg die Zahl der eingeschriebenen Frauen erstmalig die der Männer. Dies ist unter anderem auch auf den besseren Notendurchschnitt der Abiturientinnen zurückzuführen: Der Numerus Clausus liegt im aktuellen Wintersemester 2016/17 immerhin in fast in allen Bundesländern wieder einmal bei 1,0.

Mehrheit ist in der Minderheit

Zwar ist die Mehrheit der Medizinstudierenden in Deutschland weiblich, doch je höher man auf der Karriereleiter klettert, desto weniger Frauen findet man. Eine Erklärung dafür wäre, dass für Frauen, die sich Kinder wünschen oder bereits haben, die Schicht- und Bereitschaftsdienste oft unattraktiv sind. In vielen Krankenhäusern gibt es schließlich oft keine Teilzeitangebote oder genügend Kinderbetreuungsplätze. Frauen setzen sich laut einem Artikel der Süddeutschen Zeitung auch niedrigere Ziele als Männer. Demnach streben 51 Prozent der Männer nach einer Stelle als Oberarzt, während nur 29 Prozent der Frauen auf das gleiche Ziel hinsteuern. Der Durchschnitt an Frauen in Führungspositionen in der Universitätsmedizin liegt bei zehn Prozent, der Anteil an Oberärztinnen liegt immerhin bei 31 Prozent. An drei Universitäten gibt dagegen gar keine Frau auf einem Lehrstuhl: In Greifswald, Mannheim und Homburg. Auch zwischen den verschiedenen Fachrichtungen findet man große Unterschiede. Während die Frauenheilkunde und die Dermatologie mit einem Oberärztinnen-Anteil von 31 Prozent stark vertreten sind, sieht es in der Chirurgie und der Urologie ganz anders aus.

Mehr Teilzeitmodelle schaffen

Man hat den Eindruck, dass auch in der Medizin die klassische Rollenverteilung noch oft einen großen Einfluss auf den Karriereweg von Frauen hat. Trotz der weiblichen Mehrheit gilt sie noch immer als Männerdomäne und wird auch dementsprechend dominiert. So wird Frauen häufig unterstellt, dass sie aufgrund von Familienplanung ohnehin frühzeitig aus dem Job aussteigen würden, generell keine Führungsposition ausüben könnten oder gar weniger gut operieren. Martina Müller Schilling, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I an der Uniklinik Regensburg, ist selbst Mutter. Sie rät Frauen laut einem Artikel der Ärztezeitung daher, sich nicht auf das Klischee der "heilenden Frau und Mutter" reduzieren zu lassen. Man müsse weder auf Familie noch Karriere verzichten, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen.

Frauen sind in der Allgemeinmedizin in der Mehrheit, im Karriereverlauf macht sich dies allerdings oft nicht bemerkbar

Frauen entscheiden sich für Allgemeinmedizin by: John Loo CC BY 2.0

Mehrheit der zukünftigen Allgemeinmediziner und Hausärzte sind Frauen

Rahmenbedingungen, welche die Familienplanung begünstigen, sind flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle. Schon heute arbeiten nach Angaben der Welt 15 Prozent der Mediziner in Deutschland in Teilzeit. Das ist ein Anstieg von 74 Prozent seit 2001. Der größte Anteil an dieser Entwicklung wird dabei von Frauen getragen. Nur Rund zehn Prozent aller Medizinstudierenden entscheiden sich nach dem Studium für eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin, rund drei Viertel davon sind weiblich. Viele der zukünftigen Hausärzte und Allgemeinmediziner in Deutschland werden also Frauen sein. Von denen wiederum möchten viele gerne in Teilzeit arbeiten. Zudem gibt es einen Trend hin zu immer mehr angestellten und weniger freiberuflichen, niedergelassenen Haus- und Landärzten. So sank die Zahl der niedergelassenen Ärzte 2014 um 2000 auf 122.000. Die Zahl der im ambulanten Bereich angestellten stieg dagegen um 4000 auf über 26.000. Zudem gibt es einen Anstieg von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Viele Mediziner sehen darin vor allem den Vorteil von Angestelltenverhältnis und Teamarbeit. Unter diesen Gesichtspunkten sollte auch der Ausbau von MVZ oder Ärztezentren wie in Büsum forciert werden, um die Versorgung weiterhin zu gewährleisten und Ärzte dazu zu bewegen, auch in unterversorgten Gegenden zu praktizieren.

Andere Erwartungen an den Beruf

Prof. Dr. med. Katrin Engelmann, Chefärztin der Augenheilkunde am Klinikum Chemnitz, sieht Ursachen für die verschiedenen Karrierewege auch an den Vorstellungen an den späteren Beruf. In einem Interview mit Operation-Karriere.de sagte Sie, dass Frauen bereits mit anderen Zielsetzungen ins Studium starten als Männer. Frauen gehen demnach mit einer deutlich größeren Portion des „Helfen-Wollens“ in die Ausbildung und den Beruf. Männer hingegen studieren häufig Medizin, weil sie als Arzt gut verdienen und sich ein hohes gesellschaftliches Ansehen erhoffen. Liegt es also am Herangehen an Studium und Beruf oder sind später zu viele Barrieren für Frauen aufgebaut, so dass Sie in einer Leitungsfunktion gar nicht erst ankommen können?

Laut einer Studie der Technischen Universität München gibt es tatsächlich Hinweise auf unterschiedliche Karriereambitionen zwischen Ärztinnen und Ärzten. So gab etwa die Hälfte der befragten Frauen an, keine Habilitation zu planen. Nur 20 Prozent der männlichen Kollegen wollen sich ebenfalls nicht zu diesem Schritt entschließen. In der Studie wurde ein geringeres Interesse von Frauen an Spitzenpositionen sowie ein größerer Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance ermittelt. Allerdings kann der Karriereunterschied nicht nur aufgrund der persönlichen Entscheidungen der Ärztinnen erklärt werden.

Als Hauptursachen gaben die Befragten viel mehr Schwierigkeiten in einem von Männern dominierten Netzwerk, mehr Leistung für gleiche Anerkennung und schlechte Selbstdarstellung von Frauen an. Ein Lösungsansatz kann laut Prof. Dr. Engelmann mehr Sicherheit durch langfristige Verträge sein. Um auch im Vorfeld der Familiengründung Gewissheit zu haben, nach der Elternzeit wieder in den Beruf einsteigen zu können, müssen mehr Teilzeitmodelle und flexible Arbeitszeiten angeboten werden. Bei Frauen setzt der Knick in der Karriere oft mit dem ersten Kind ein, sofern der Vater nicht in Elternzeit geht. Dann nämlich bleiben auch viele Ärztinnen traditionell zu Hause und finden oft erst sehr viel später wieder in den Beruf zurück. Da ist der Bruch aber schon vorhanden, sodass eine große Karriere nicht mehr so einfach möglich ist.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat sich die Initiative pro Quote Medizin gegründet. Das Ziel: Führungspositionen sollen in Universitätskliniken, Gremien der Universitäten und der ärztlichen Selbstverwaltung bis 2018 zu 40 Prozent, bis 2023 zu 50 Prozent mit Frauen besetzt werden – und zwar auf allen Hierarchiestufen.

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