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# Wir stellen Nadja vor: Gewinnerin des Weiterbildungsstipendiums

In diesem Jahr hat der Deutsche Hausarzt Service erstmals ein Weiterbildungsstipendium vergeben. Über den Gewinn dürfen sich drei engagierte Ärztinnen in Weiterbildung freuen, die mit ihrer Bewerbung und ihren persönlichen Antworten auf Motivationsfragen überzeugt haben.

Den zweiten Platz belegt **Nadja**. Die 35 Jahre alte Weiterbildungsassistentin aus Saarbrücken hat sich den zweiten Platz durch ihre herausragende Bewerbung und die Stimmen des Publikums gesichert. Was genau ist ihre Motivation als Weiterbildungsassistentin und vor allem: wie will sie ihr Stipendium nutzen? Das alles haben wir in diesem Interview erfragt! 

(image: interview-stipendium-nadja.webp title: Interview alt: Interview caption: Im Interview: Stipendiengewinnerin Inga alt: Interview)

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**Marie: Hallo Nadja, vielen Dank, dass du uns noch ein paar Fragen beantwortest. Wir gratulieren dir ganz herzlich zum 2. Platz bei unserem Weiterbildungsstipendium!**

## Hast du schon eine Idee, was du mit deinem Stipendium machen möchtest?
Das iPad möchte ich auf jeden Fall zum Lernen und zur Vorbereitung auf meine Facharztprüfung in etwa 1,5 Jahren nutzen. Beim Hotelgutschein bin ich noch nicht ganz sicher, vielleicht für eine Fortbildung, vielleicht aber auch einfach mal für eine kleine Auszeit vom Praxis- und Familienalltag. 

## Erzähl uns gerne etwas zu deinem Arbeitsort. Was macht es für dich dort lebenswert?
Meine Familie und Schwiegerfamilie wohnen in der Nähe. Außerdem haben wir in der Nachbarschaft, durch Kita-Freundschaften unseres Sohnes und durch Vereine, tolle Freundschaften aufgebaut. Wir wohnen nah an der Stadt und sind trotzdem schnell in der Natur. 

## Was war für dich bisher dein schönstes Erlebnis in deinem Beruf als Weiterbildungsassistentin?
Besonders schön finde ich die Momente, in denen man merkt, dass über die Zeit ein echtes Vertrauensverhältnis zu den Patientinnen und Patienten entsteht. Wenn jemand nach einer Behandlung wiederkommt und sagt, dass es ihm deutlich besser geht, oder sich einfach bedankt, sind das für mich die Momente, die den Beruf besonders machen. 

## Was macht für dich einen guten Arbeitgeber aus?
Gute Zusammenarbeit in einem harmonischen Team mit flachen Hierarchien, realistische Patientenzahlen (keine Akkordarbeit), Mitspracherechte bei Terminvergabe/Sprechstundenorganisation, verlässliche Arbeitszeiten, Förderung von Fortbildungen (z. B. durch Zuschuss oder Freistellung). 

## Und als Letztes: Wie stellst du dir deinen Start in den Beruf als Fachärztin für Allgemeinmedizin vor?
Ich möchte gerne im näheren Umkreis bleiben und meine Tätigkeit in der hausärztlichen Versorgung weiterführen. Als Fachärztin freue ich mich darauf, noch mehr Verantwortung zu übernehmen, meine eigenen Entscheidungen sicherer zu treffen und gleichzeitig weiterhin offen dafür zu bleiben, Neues zu lernen. Wichtig ist mir dabei, Beruf und Familie gut miteinander verbinden zu können. 

**Marie: Danke dir, liebe Nadja, für das nette Interview und deine ausführlichen Antworten. Wir wünschen dir von Herzen alles Gute und viel Erfolg für deinen Werdegang.**