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Schafe hüten mit dem Hausarzt

Lesezeit: ca. 3 Min. | Beitrag vom

Medizinstudierende und junge Ärzte für die Allgemeinmedizin zu begeistern, ist oft nicht einfach. Wenn man sie dann noch davon überzeugen soll, eine Stelle auf dem Land anzunehmen, braucht man schon sehr viel Glück. Oder gute Argumente.

Leidenschaft für die Allgemeinmedizin wecken

Michael Buff, Allgemeinmediziner im Vogelsbergkreis in Hessen, ist sich sicher, dass man nur durch persönliches Engagement Leidenschaft für den Arztberuf wecken kann. Anstatt auf eine Landarztquote, wie es der Masterplan Medizinstudium 2020 vorsieht, setzt er daher lieber darauf, den Medizinstudierenden zu zeigen, wie abwechslungsreich der Alltag als Allgemeinmediziner auf dem Land ist - inklusive dem abendlichen Eintreiben der Schafe. 2014 gab es in der Region 72 Hausärzte in 48 Praxen. Sollten sich nicht bald junge Allgemeinmediziner finden, die Interesse an der Gründung oder Übernahme einer Praxis haben, kommen auf die rund 100.000 Einwohner der Region schwere Zeiten zu:

"Wenn die Hausärzte im Vogelsbergkreis ihre Praxis mit 65 Jahren abgeben, liegt der Wiederbesetzungsbedarf im Jahr 2020 bei 49 Prozent",
erklärt Buff in der Ärzte Zeitung.

Arbeit als Landarzt kennenlernen

Eine gute Möglichkeit, Medizinstudierende für das Land zu begeistern, bietet das Blockpraktikum Allgemeinmedizin. Ziel des Blockpraktikums im Vogelbergkreis ist es, den Studierenden zu zeigen, wie vielseitig die Arbeit, und wie schön das Leben auf dem Land sein kann. Dass die Allgemeinmedizin unter Studierenden kein gutes Image hat, weiß auch Michael Buff. Allerdings sieht er das Problem vor allem darin, dass viele keinerlei Erfahrungen mit dem Leben und der Arbeit als Allgemeinmediziner auf dem Land haben und lediglich auf Vorurteile hören: "Die positive Bewertung durch die Studierenden und die große Nachfrage seitens der Studenten nach Praktikumsplätzen im Projekt Blockpraktikum Vogelsberg zeigt, dass diese Form einer ganzheitlichen Medizin viele positive Aspekte hat und Freude macht“, sagt Buff im Magazin Oberhessen-live.de.

Landarztmangel Allgemeinmedizin
Landarztmangel in der Allgemeinmedizin - CC0, pixabay.com

Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin

Dass die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung langfristig eines der wichtigsten Probleme ist, hat auch der Landkreis erkannt. Schon im Jahr 2010 haben daher Bürgermeister, Landrat und die regionalen Kliniken zusammen mit der Universität Marburg eine Gesundheitskonferenz abgehalten. Zudem wurde ein Arbeitskreis zur ärztlichen Versorgung ins Leben gerufen und 2013 ein Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin gegründet. Drei Krankenhäuser und 17 allgemeinmedizinische Praxen kümmern sich seitdem um die Weiterbildung der Fachärzte für Allgemeinmedizin in der Region. Mittlerweile sind bereits elf Ärzte in Weiterbildung im Einsatz. Allerdings ist man sich auch an offizieller Stelle bewusst, dass es gerade auf dem Land nicht einfach ist, neue Weiterbildungsassistenten zu finden. Der Weiterbildungsverbund bietet daher als Anreiz unter anderem Hilfe bei der Suche nach einer Wohnung oder Kita-Plätzen an. Studierende, die sich dazu entschließen, das zweiwöchige Blockpraktikum auf dem Land zu absolvieren, bekommen zudem vom Kreis die Kosten erstattet. Dies soll Studierenden der Universität Marburg bereits ab dem zweiten Semester die Möglichkeit geben, die Arbeit der auf dem Land tätigen Allgemeinmediziner kennenzulernen und auch Vorurteile abzubauen, um das Image des Landarztes zu verbessern.

Feedback ist wichtig für junge Allgemeinmediziner

Darüber, dass mit der Einstellung eines Praktikanten oder Weiterbildungsassistenten auch das Praxismanagement entsprechend angepasst werden muss, ist sich Buff im Klaren. Zwar sind die Patienten den Studierenden gegenüber sehr aufgeschlossen, aber selbstverständlich muss sich auch der Praxisalltag etwas einstellen. So muss man sich auch mal Zeit für die jungen Mediziner nehmen, um ein ausführliches Feedback geben zu können. Gerade eine regelmäßige Rückmeldung ihrer Arbeit ist den angehenden Allgemeinmedizinern sehr wichtig. Leider geben viele Weiterbildungsassistenten an, dass gerade das in der Praxis oft fehlt. Zudem sei auch ein strukturierter Weiterbildungsplan nur in 20 Prozent der Fälle ausgehändigt worden.

In diesem Punkt sieht Buff die Verantwortung zum Gelingen des Projekts bei sich und seinen Kollegen:

"Wenn wir es schaffen, dass die Studenten bei uns eine gute Zeit haben, gut ausgebildet werden, die Allgemeinmedizin ein Stückchen weit begreifen und den Vogelsberg schätzen lernen – dann haben wir einiges für die Zukunft der ärztlichen Versorgung getan."

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