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Diversität im Medizinstudium

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Das Medizinstudium gilt in Deutschland zwar als prestigereiches, jedoch auch als gesellschaftlich geschlossenes Fach. Fast nur Akademiker-Kinder schaffen den Zugang zum Studium. Dadurch ist die Mehrheit der zukünftigen Ärzte in Deutschland nicht gerade durch Diversität geprägt.

Medizin ist ein "sozial geschlossenes Fach"

Laut der Sozialerhebung 2015 beginnen 77 Prozent der Akademiker-Kinder ein Studium. Bei Arbeiter-Kindern trifft dies lediglich auf ein Viertel zu. Auch wenn sich dieser Anteil in den letzten 50 Jahren von 10 auf 25 Prozent gesteigert hat, ist von einer Bildungsgerechtigkeit noch nichts zu merken. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Studiengängen selbst wider: Während immerhin die Hälfte der Sozialwissenschaftler eine niedrige oder mittlere Bildungsherkunft hat, sind es bei den zukünftigen Ärzten nur 30 Prozent.

Noch immer ist der Beruf des Arztes einer der angesehensten in Deutschland. Gerade für ein solch prestigereiches Fach gilt laut Dr. Christina Möller, Soziologin an der Uni Paderborn, dass man dort selten Kinder mit einem niedrigeren Bildungshintergrund findet. Im Gespräch mit DocCheck nennt sie diese Studiengänge „sozial geschlossene Fächer“. Der Hauptgrund liegt demnach darin, dass „in Ärzte- oder auch Juristenfamilien das existierende Wissen aber auch die sozialen Gepflogenheiten quasi vererbt werden. Dadurch kommt es zu einer sozialen Reproduktion.“ Kinder aus Ärztefamilien werden im Laufe ihres Lebens demnach - auch unbewusst - von ihren Eltern gefördert und auf eine Karriere als Arzt vorbereitet. Kinder mit niedriger Bildungsherkunft fallen hingegen oft schon in der Schule zurück, da es "kaum Anregungen aus dem Elternhaus gibt“, so Christina Möller. Eine Hürde zur Zulassung zum Medizinstudium ist daher auch der Numerus Clausus, da viele Arbeiter-Kinder nur langsam das aufholen, was ihre Eltern ihnen nicht mitgeben konnten. Das führt auch dazu, dass eher wenig Migranten im Medizinstudium zu finden sind. Deren Familien sind im Durchschnitt vier mal so oft von einem niedrige Bildungsniveau betroffen als Familien ohne Migrationshintergrund. Dieser Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Schulleistungen wurde auch schon von der OECD kritisiert - noch immer sei dieser Zusammenhang hierzulande zu stark ausgeprägt. Dabei könnten Arbeiter-Kinder durch frühkindliche Bildung und Betreuung nach Angaben der OECD durchaus bessere Chancen bekommen, damit die Herkunft nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.

Studentin Allgemeinmedizin
Studentin feiert Ende des Studiums - by: Juan Ramons, unsplash.com

Furcht vor dem sozialen Abstieg

Steffen Schindler, Bildungssoziologe an der Universität Bamberg, sagt im Gespräch mit der FAZ jedoch, dass die sozialspezifischen Bildungswege nur unzureichend mit schulischen Leistungen erklärt werden können. Demnach sind die Noten von Akademiker-Kindern, wenn überhaupt, nur wenig besser als die von Nichtakademiker-Kindern. Trotzdem entscheiden sich nur rund 40 Prozent der Abituritenten aus Nichtakademiker-Haushalten für ein Studium, bei Kindern aus Akademikerfamilien sind es hingegen 80 Prozent.

„Personen mit gleichen Abiturnoten treffen je nach Herkunft unterschiedliche Entscheidungen“,

erklärt Schindler die verschiedenen Bildungswege nach der Schule. So streben viele gar nicht unbedingt nach einem sozialen Aufstieg. Viel wichtiger sei den Menschen hingegen, einen gesellschaftlichen Abstieg zu vermeiden. Um den sozialen Status Quo zu erhalten reicht es Kinder aus Nicht-Akadmikerfamilien, eine Berufsausbildung zu machen. Akademiker-Kinder - und deren Eltern - stehen hingegen vor dem vermeintlichen sozialen Druck, es auf eine Hochschule zu schaffen.

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