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DEGAM: Thesen zur Zukunft der Allgemeinmedizin

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Der Allgemeinmediziner ist meist der erste Ansprechpartner bei gesundheitlichen Problemen. Er koordiniert und überwacht sämtliche Behandlungsschritte und dient in diesem Zusammenhang als eine Art Lotse. Mit dem Selbstverständnis der deutschen Hausärzte beschäftigt sich z.B. die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM).

Zukunftspositionen Allgemeinmedizin

In ihren Zukunftspositionen zeigt sie, wie ein Allgemeinmediziner "arbeitet, welche Aufgaben er übernimmt, welche Ziele er mit seiner Tätigkeit verfolgt und welche Leitgedanken und Richtlinien sein Handeln prägen". Außerdem wird seine Rolle in unserem Gesundheitssystem und der Gesellschaft erklärt. Ziel der 24 Zukunftspositionen für die Allgemeinmedizin ist es, sowohl ein einheitliches und positives Bild der Allgemeinmedizin zu schaffen und die Bedeutung des Allgemeinmediziners herauszuarbeiten als auch die Position der deutschen Allgemeinmediziner gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken.

1. Angesichts zunehmender Spezialisierung und Fragmentierung der Gesundheitsversorgung sind Hausärztinnen und Hausärzte als Generalisten wichtiger denn je

In Anbetracht von verkürzten stationären Liegezeiten sowie der Zunahme von altersbedingten Erkrankungen und Multimorbidität gewinnt eine langfristige Patientenbetreuung immer mehr an Bedeutung. Allgemeinmediziner haben aufgrund ihrer Weiterbildung als einzige Facharztgruppe eine besonders breite Fachkenntnis und können die von ihnen betreuten Menschen als Ganzes behandeln. Sie können so deren Beschwerden mit den jeweiligen Lebensumständen zusammenbringen und dieses Wissen in Diagnose und Therapie unmittelbar anwenden. Da Hausärzte bei Krankheit meist die erste Anlaufstelle sind, können sie so bereits 90 Prozent der Beratungsanlässe abschließend klären.

2. Die Hausarztpraxis der Zukunft ist eine Teampraxis

Viele Allgemeinmediziner wollen zunehmend in Teams zusammenarbeiten. Dazu zählt auch die Arbeit mit anderer Berufsgruppen wie Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten oder Sozialarbeitern sowie anderen Fachärzten oder Psychologen. Dies gibt den Allgemeinmedizinern nicht nur die Chance, in Teilzeit zu arbeiten und so eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen, sondern auch, die Versorgung einer steigenden Anzahl chronisch Kranker zu bewältigen.

3. Hausärztinnen und Hausärzte bieten ein umfassendes Behandlungsspektrum für alle Patientengruppen an

Hausärztinnen und Hausärzte sind bei Krankheit oft die ersten Ansprechpartner. Das Leistungsangebot von Allgemeinmedizinern umfasst daher sowohl Prävention und Gesundheitsförderung als auch Akut- und Langzeitversorgung sowie die Behandlung von psychischen und chronischen Erkrankungen bis zur Palliativversorgung. Die Versorgung richtet sich dabei an Altersstufen, Berufe und Ethnien, vom Kind bis zum Rentner.

Allgemeinmediziner Facharzt
Allgemeinmedizinische Versorgung für alle - CC0, pexels.com

4. Die hausärztliche Versorgung benötigt stabile und förderliche Rahmenbedingungen

Um eine zukunftsorientierte Entwicklung der allgemeinmedizinischen Versorgung sicherzustellen, sind stabile und förderliche Rahmenbedingungen unbedingt notwendig. Wichtige Voraussetzungen sind dabei vor allem die Förderung der Arzt - Patientenbeziehung, die Förderung sinnvoller, evidenzbasierter Leistungen, wie ein Medikations-Check, die Förderung von im Praxisteam erbrachten Leistungen, die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Fachrichtungen und Disziplinen, die Förderung einer lokalen und zugänglichen Versorgung sowie die Senkung der in Deutschland besonders hohen Kontaktfrequenz.

5. Familienmedizin ist eine wichtige Aufgabe in der hausärztlichen Versorgung

Eine generationenübergreifende und dem sozialen Umfeld angepasste Versorgung der Bevölkerung erfordert Wissen um die familiären Lebensbedingungen. Die Familienmedizin ist daher von zentraler Bedeutung für eine sich wandelnde Gesellschaft. Für Allgemeinmediziner ist dieser Wandel im Praxisalltag besonders bei der Versorgung von Alleinerziehenden und deren Kindern, Patchwork-Familien, Jugendlichen in Krisensituationen oder in der Palliativ- und Trauerbegleitung ersichtlich. Die Allgemeinmedizin hat daher im Vergleich zu anderen Fachrichtungen eine besondere Verantwortung zur Versorgung und Betreuung der Gesellschaft.

6. Die Hausärztin und der Hausarzt der Zukunft bestreiten einen Großteil der Behandlung selbst. Darüber hinaus koordinieren sie die Behandlung über verschiedene Sektoren und Berufsgruppen hinweg

Allgemeinmediziner stellen nicht nur die Grundversorgung sicher, sondern koordinieren darüber hinaus auch die Zusammenarbeit mit Fachärzten, Kliniken, Pflegediensten und anderen Einrichtungen und behalten den Überblick über die Gesamtversorgung des Patienten. Da mit der Zahl der Behandler unnötige Doppeluntersuchungen und Fehler zunehmen können, kann eine gute Koordination dazu beitragen, die Qualität der Patientenversorgung zu steigern.

7. Hausärztinnen und Hausärzte unterstützen Patienten, ihre eigenen Ressourcen selbständig und aktiv zu nutzen

Vor der Verordnung von Medikamenten, Heil- und Hilfsmitteln oder den Einsatz technischer Verfahren sollte, wenn möglich, geprüft werden, ob durch Eigeninitiative oder Verhaltensänderung des Patienten der gewünschte Erfolg nicht mindestens ebenso gut erreicht werden kann. Allgemeinmediziner sollten ihre Patienten daher unterstützen, ihre eigenen Gesundheitsziele zu klären und ihre Ressourcen selbständig und aktiv zu nutzen, um diese zu erreichen.

Facharzt Allgemeinmedizin
Allgemeinmediziner motivieren zu Eigeninitiative - CC0, pexels.com

8. Hausärztliche Versorgung – der beste Schutz vor zu viel und falscher Medizin

Die allgemeinmedizinische Versorgung erhöht die Patientensicherheit durch individuelle, gemeinsame Abwägung von potenziellem Nutzen und Schaden von Diagnostik bzw. Therapie. Sie dient so der ressourcenschonenden Vermeidung unnötiger medizinischer Maßnahmen. Um sorgfältige und abgewogene Entscheidungen treffen zu können, ist ein Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt unabdingbar. Ein solches Vertrauensverhältnis kann sich erst mit der Zeit entwickeln, beispielsweise durch regelmäßige Begegnungen von Allgemeinmediziner und Patient.

9. Im Zentrum hausärztlicher Tätigkeit steht die langfristige vertrauensvolle Arzt-Patient-Beziehung

Sich dem vorigen Punkt anschließend, wird die Beziehung zwischen Arzt und Patient wesentlich durch die ärztliche Grundhaltung mit Vertrauen, Empathie, Offenheit und Wertschätzung geprägt. Diese Haltung ermöglicht eine persönliche, vertrauensvolle Beziehung und Betreuung der Patienten in der Hausarztpraxis – auch langfristig, wenn erforderlich.

10. Hausärztin und Hausarzt gewährleisten eine kontinuierliche persönliche Arzt-Patient-Beziehung. Diese hilft, bei multiplen Symptomen und Erkrankungen zu priorisieren, interkurrente Erkrankungen einzuordnen und ist wesentliches Werkzeug für Diagnostik und Therapie

Die Aufgabe der Allgemeinmedizin beinhaltet die richtige Versorgung zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Der demografische Wandel sowie die Fortschritte der Medizin erhöhen die Zahl der chronisch und mehrfach erkrankten Menschen, welche besonders anfällig für Über-, Unter- und Fehlversorgung sind. Für Allgemeinmediziner ist es daher zunehmend wichtig, sich um Integration und Koordination verschiedener Behandlungen und Behandler im Rahmen der Langzeitbetreuung zu kümmern. Da Allgemeinmediziner einen umfassenden Blick auf den ganzen Menschen und seine Umwelt haben, sind sie für diese Aufgabe besonders geeignet.

11. Nur die Allgemeinmedizin sichert eine wohnortnahe, flächendeckende und niedrigschwellige Grundversorgung der Bevölkerung

Die meisten Patienten wünschen eine wohnortnahe Versorgung aus einer Hand. Dieser Wunsch kann in den meisten Fällen von Allgemeinmedizinern mit geringem Aufwand zeitnah gelöst werden. Die Gewährleistung einer wohnortnahen allgemeinmedizinischen Versorgung dient auch gerade im Hinblick auf eine alternede Bevölkerung dem Erhalt der Selbständigkeit der Menschen.

12. Allgemeinmedizin bietet einen Ort, der soziale Ungleichheit reduziert

Angesichts gravierender sozioökonomischer Unterschiede hat die Zugänglichkeit zu einem Allgemeinmediziner eine gesellschaftlich integrierende Funktion. Der Hausarzt sollte so auch ein Fürsprecher für benachteiligte Menschen mit Gesundheitsproblemen sein. Zwar können Armut und soziale Isolation von Hausärzten nicht behoben werden, aber sie können sich gegen die soziale Spaltung in der Gesellschaft einzusetzen. Die Praxis für Allgemeinmedizin sollte daher ein Ort sein, in der vor allem Respekt in der Zuwendung und Chancengleichheit maßgebend sind. Besorgniserregend ist in dieser Hinsicht, dass sich die medizinischen Versorgungsstrukturen verschlechtern, je ärmer und damit gefährdeter eine Bevölkerung gegenüber vorzeitiger Erkrankung und Sterblichkeit ist. Die meisten Ärzte finden sich dagegen in wohlhabenden Regionen wieder, in denen der geringste Bedarf besteht (Inverse Care Law).

13. Hausärztinnen und Hausärzte engagieren sich für die gesundheitlichen Belange ihrer Gemeinde

In diesem Zusammenhang können sich Allgemeinmediziner auch für die Integration und Koordination von individuellen und kommunalen Gesundheitsziele in ihrer Gemeinde einsetzen. Allgemeinmediziner können aufgrund ihrer Vertrautheit und Kooperationsfähigkeit vor Ort konkreten Einfluss auf die Gesundheitsentstehung und präventive sowie rehabilitative Maßnahmen zur Entstehung von Selbsthilfe-Strukturen nehmen (Radwege, Lauftreffs, schulische Gesundheitsförderung).

Allgemeinmediziner Land
Allgemeinmediziner können kommunale Gesundheitsziele in ihrer Gemeine einsetzen - CC0, pexels.com

14. Hausärztinnen und Hausärzte sind Fachleute für den Ausschluss gefährlicher Verläufe und den Umgang mit unklaren Beschwerden

Dadurch, dass Allgemeinmediziner in einem „Niedrigprävalenz“-Bereich tätig sind, in dem schwerere Erkrankungen seltener sind und unspezifische Beschwerden dementsprechend häufiger vorkommen, ist manchmal keine eindeutige Diagnose möglich. Entscheidungen müssen daher unter Berücksichtigung einer hohen Unsicherheit getroffen werden. Dies stellt besondere Anforderungen an die ärztliche Kommunikation und die Entscheidungskompetenz der Allgemeinmediziner.

15. Im Medizinstudium sollten alle Studierenden möglichst frühzeitig und durchgängig in allgemeinmedizinischen Lehrpraxen ausgebildet werden

Das Medizinstudium sollte sich in Zukunft stärker als bisher an den Versorgungrealitäten orientieren. Die Studierenden sollten daher während ihres gesamten Studiums kontinuierlich mit der Allgemeinmedizin in Kontakt kommen. Dies ist neben der Verbesserung der allgemeinen ärztlichen Kompetenz eine entscheidende Voraussetzung, den medizinischen Nachwuchs von der Allgemeinmedizin zu überzeugen.

16. Allgemeinmedizin ist das Kernfach im Medizinstudium

Vermittlung der ärztlichen Grundkompetenz, die zur Weiterbildung in allen Fächern befähigen soll ist das Hauptziel des Medizinstudiums. Die essentiellen Lehrinhalte sind hier praktische Fertigkeiten und die Vermittlung kommunikativer, interaktioneller Kompetenz. Die Allgemeinmedizin ist angesichts der zunehmenden Sub-Spezialisierungen – insbesondere in den Universitätsklinika – für die Vermittlung dieser Kompetenzen besonders geeignet. Die Beteiligung von Hausärztinnen und Hausärzten an der akademischen Lehre ist aus diesem Grund ausdrücklich erwünscht.

17. Hausärztin/Hausarzt = Facharzt für Allgemeinmedizin

Die Innere Medizin deckt nur ein gutes Drittel der allgemeinmedizinischen Beratungsanlässe ab. Weder eine rein klinische noch eine ausschließlich internistische Weiterbildung genügt daher den Anforderungen an eine qualifizierte allgemeinmedizinische Praxis. Eine alleinige Weiterbildung in Kliniken umfasst insbesondere keinerlei Vorbereitung auf die zentrale Aufgabe der Langzeitversorgung chronisch Kranker. Daher sollten zukünftige Fachärzte für Allgemeinmedizin wesentliche Teile ihrer Weiterbildung in der allgemeinmedizinischen Praxis absolvieren.

18. Eine allgemeinmedizinische Verbundweiterbildung ist die beste Voraussetzung, um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen

Die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin soll das Erlernen von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen ermöglichen. Dadurch sollen Weiterbildungsassistenten so gut wie möglich auf die spätere Arbeit als Hausarzt vorbereitet werden. Die dafür erforderlichen Kompetenzen werden am besten im Rahmen einer strukturierten Verbundweiterbildung von zukünftigen Fachärzten für Allgemeinmedizin vermittelt.

19. Fortbildung für Hausärztinnen und Hausärzte und ihre Praxisteams ist frei von Herstellerinteressen, evidenz- und fallbasiert, interaktiv und interkollegial

Traditionelle Fortbildungsformate mit Vorträgen fachfremder Spezialisten sind nur bedingt geeignet, die hausärztlichen Kompetenzen zu erhalten oder zu verbessern. Daher sollte das evidenzbasierte Lernen untereinander und voneinander durch Peer-Learning und Hospitationen auch in der Fortbildung vermehrt genutzt werden. Zusätzlich müssen mit einer wachsenden Verantwortung der nicht-ärztlichen Professionen diese stärker in die Fortbildungsstrukturen integriert werden. Um Interessenkonflikte zu vermeiden, sollten im Rahmen von Fortbildungsverpflichtungen zudem keine pharma-gesponserten Weiterbildungsveranstaltungen anerkannt werden. Diese vermitteln eher die Sichtweise von Spezialisten und sind zumeist wenig an hausärztlichen Fragestellungen orientiert.

Pharmazie Fortbildung Weiterbildung Allgemeinmedizin
Weiterbildungen nicht durch Pharmazie finanziert - CC0, pexels.com

20. Allgemeinmedizinische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bearbeiten bevorzugt Forschungsfragen, die sich aus der Praxis ergeben

Die Interessen kommerzieller Entwickler und die Vorgaben von Zulassungsbehörden und biomedizinische Zielsetzungen haben heute den größten Einfluss in der medizinischen Forschung. Viele der medizinischen Fragestellungen, die von Klinikern formuliert werden, bieten daher oft keine ausreichende Relevanz für die hausärztliche Praxis. Hausärztliche Forschung bearbeitet hingegen hauptsächlich Probleme aus der täglichen Praxis. Ihre Ergebnisse sind zumeist unmittelbar praxisrelevant.

21. Allgemeinmedizinische Forschung findet weltweit statt – damit wächst die Wissensbasis für das hausärztliche Handeln

Weltweit gibt es mehr als 200 forschende Universitätsabteilungen für Allgemeinmedizin. In Deutschland führen etwa Dutzend Institute systematische Vorhaben zur Praxisforschung durch und publizieren diese Ergebnisse international. Die Institute arbeiten dabei jeweils mit einem Netz von qualifizierten Forschungspraxen zusammen, die sowohl Versorgungsnähe als auch wissenschaftliche Validität sichern. Öffentliche Förderung und die Position der Hausarztmedizin im Gesundheitssystem sind dabei wesentliche Faktoren für die Entwicklung einer starken primärmedizinischen Forschung.

22. Hausärztinnen und Hausärzte sind Vorreiter in der Qualitätsförderung im Gesundheitswesen

Durch eine systematische Qualitätsförderung in der Hausarztpraxis kann eine qualitativ hochwertige und sichere medizinische Versorgung gewährleistet werden. Allgemeinmediziner in Deutschland waren dabei die ersten, die neue Konzepte wie Qualitätszirkel, Praxisleitlinien oder Fehlerberichts- und Lernsysteme eingeführt und evaluiert haben. Besonders wichtig für eine Verbesserung der Versorgungsqualität sind mit Feedback arbeitende und durch Moderatorinnen und Moderatoren und Verordnungsdaten unterstützte Qualitätszirkel und hausarztspezifische Qualitäts-Management-Systeme.

23. Die DEGAM möchte die Qualität hausärztlicher Arbeit auch durch Qualitätsindikatoren, Qualitätsmanagement und Leitlinienevaluation sichtbar machen. Eine Verknüpfung mit Honorierungssystemen wird kritisch gesehen

Mit der Entwicklung evidenzbasierter Qualitätsindikatoren ist es möglich, Vergleich innerhalb der Versorgungsebene zu ziehen und so die Qualität der hausärztlichen Versorgung auf Praxisebene zu verbessern. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass einrichtungs- bzw. sektorenübergreifende Indikatoren ebenfalls systematisch entwickelt werden müssen. Daher können diese nicht ohne Weiteres aus anderen Ländern auf die hiesigen Verhältnisse übertragen werden. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass die Vorgaben von pay-for-performance-Systemen in Konflikt mit den persönlichen Wünschen der Patienten geraten und so die Kontinuität der Arzt-Patient-Beziehung darunter leiden könnte.

24. Hausärztinnen und Hausärzte achten auf ihre Unabhängigkeit von fremden Leistungserbringern und Herstellerinteressen

Um Gewinne zu verbessern, werden Allgemeinmediziner teilweise mit Zeitschriften oder kostenlosen Fortbildungen oder andere Geschenke umworben. Da die eingesetzten Strategien dabei oft sehr subtil und schwer erkennbar sind, verzichtet die DEGAM generell auf Sponsoring durch Unternehmen aus der Pharmaindustrie.

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